Doña Carmen setzt sich für die sozialen und politischen Rechte von Frauen ein, die in der Prostitution arbeiten. Die Organisation hat ihren Sitz im Rotlichtmilieu von Frankfurt am Main (Deutschland). Doña Carmen existiert seit 1998 und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Doña Carmen lucha por los derechos sociales y politicos de las mujeres que trabajan en la prostitución. La organización está situada en el barrio rojo de Frankfurt am Main (Alemania). Doña Carmen existe desde 1998 y es una organización sin ánimo de lucro. Articulo español …
Doña Carmen fights for the social and political rights of women who work in prostitution. The organization is located in the red light district of Frankfurt am Main (Germany). Doña Carmen exist since 1998 and it is non profit organization. Articles …

Aktuelles

Wir sagen ‚Danke’!

Das Team von Dona Carmen e.V. bedankt sich recht herzlich für die vielen einzelnen Spenden, die es uns ermöglicht haben, dass am 2. Juni 2016, dem Internationalen Hurentag, die Protest-Anzeige „Schämt Euch!“ in der ‚taz’ sowie in der ‚jungen Welt’ veröffentlicht werden konnte.

Die Spenden haben die Hälfte der gesamten Anzeigenkosten gedeckt. Das war für uns ausgesprochen hilfreich. So konnte die in den Medien häufig More »

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Schämt Euch!

Schämt Euch!

Eine patriarchale Provokation, ein glatter Affront: Heute, am 2. Juni 2016, dem Internationalen Hurentag, findet im Deutschen Bundestag die erste Lesung des so genannten „Prostituiertenschutzgesetzes“ statt.

Ein Repressions-Gesetz durch und durch: Gesundheitliche Zwangsberatung, Zwangsouting durch Registrierung aller Sexarbeiter/innen (erstmals seit der Hurendatei von 1939!), Hurenpass ständig mitzuführen, 40 aufgezwungene Pflichten More »

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Pressemitteilung – Offener Brief – Appell an Bundestagsabgeordnete: „Rechte und Respekt für Sexarbeit – Keine Zustimmung zum Prostituiertenschutzgesetz!“

Es ist ein Affront: Ausgerechnet am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag, findet im Deutschen Bundestag die erste Lesung des sog. „Prostituiertenschutzgesetzes“ statt. Massiver staatlicher Zwang gegenüber Sexarbeiter/innen (gesundheitliche Zwangsberatung, behördliche Zwangsregistrierung, Zwangsouting, erniedrigende Zwangskondomisierung etc.), 50-fache rechtliche Ungleichbehandlung von Prostitution im Vergleich zu anderen Gewerben, kalkulierter Rechtsbruch (u.a. Verstoß gegen die Art. 8 der EU-Richtlinie 95/46/EG sowie gegen Art. 8 der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie), nahezu 40 Verpflichtungen für Sexarbeiterinnen, bestens geeignet als Kontroll- u. Sanktionsanlässe gegenüber More »

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Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags

Rechte und Respekt für Sexarbeit – Keine Zustimmung zum ‚Prostituiertenschutzgesetz‘!

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 2. Juni 2016 findet im Deutschen Bundestag die erste Lesung des so genannten „Prostituiertenschutzgesetzes“ statt.

Als Organisation, die seit nahezu zwei Jahrzehnten mit Frauen in der Prostitution, darunter viele Prostitutionsmigrantinnen, zu tun hat, nehmen wir diese Gelegenheit zum Anlass, uns direkt an Sie zu wenden.

Sie haben als gewähltes Mitglied des Bundestags die Möglichkeit, Ihr Missfallen gegen den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zu bekunden und ihm die Zustimmung zu verweigern. Darin möchten wir Sie bestärken. Wir möchten Sie More »

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Pressemitteilung – Bundesrat berät „Prostituiertenschutzgesetz“:

Reaktionäre Kompromisse auf Kosten von Sexarbeiter/innen

Am morgigen 13. Mai 2016 berät der Bundesrat über „Empfehlungen“ zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines „Prostituiertenschutzgesetzes“.

Die 21 Empfehlungen, die zur Abstimmung stehen, stammen von sechs Ausschüssen des Bundesrats: vom Ausschuss für Frauen und Jugend, vom Finanzausschuss, More »

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