„Ticket in den Untergrund“

Einige Anmerkungen zur Wahrnehmung
des „Prostituiertenschutzgesetzes“ auf einer Fachtagung
der Universität Leipzig

Am 9. und 10. Febr. 2017 fand auf Einladung des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig hin eine Fachtagung statt unter dem Titel „Das Prostituiertenschutzgesetz: Implementierung – Problematisierung – Sensibilisierung“.

Aus nationaler und internationaler, aus wissenschaftlicher wie aus „„Ticket in den Untergrund““ weiterlesen

Fachberatungsstellen schwenken auf Regierungslinie ein:

Kommt jetzt der alternative Hurenpass?

Das Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter e.V. (bufas), ein Dachverband von bundesweit 22 Projekten und Beratungs-stellen für Prostituierte, macht jetzt mit bei der „Umsetzung“ des so genannten Prostituiertenschutzgesetzes. Der Verband, dem Organisationen wie Hydra e.V. / Berlin oder Madonna e.V. / Bochum angehören, positioniert sich damit gegen alle Sexarbeiter/innen, die dieses Gesetz entschieden ablehnen.

Es gibt in dieser Republik erfahrungsgemäß wenig gute und reichlich schlechte Gesetze. Das Prostituiertenschutzgesetz gehört nach Ansicht aller, die sich ihre Urteilskraft nicht haben trüben oder abkaufen lassen, in die „Fachberatungsstellen schwenken auf Regierungslinie ein:“ weiterlesen

Es geht voran! – Kampagne „Verfassungsbeschwerde gegen das Prostituiertenschutzgesetz“ gut angelaufen!

Auf bislang zwei bundesweiten Treffen haben Sexarbeiter/innen, Betreiber/innen von Prostitutionsstätten und Aktivisten für die Rechte von Prostituierten über die Inhalte einer Verfassungsbeschwerde gegen das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ (ProstSchG) beraten.

Es ist klar: Wir werden nicht hinnehmen, dass mit dem ProstSchG Grundrechte von Sexarbeiter/innen zur Disposition gestellt werden! Auch für „Es geht voran! – Kampagne „Verfassungsbeschwerde gegen das Prostituiertenschutzgesetz“ gut angelaufen!“ weiterlesen

Weihnachts-Spende für Verfassungsbeschwerde!

– ‚Nein‘ zum Prostituiertenschutzgesetz! –

In sechs Monaten, am 1. Juli 2017, tritt das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ in Kraft.

Wer dieses Gesetz gelesen hat, weiß, dass es die betroffenen Sexarbeiter/innen – entgegen den üblichen offiziellen Verlautbarungen – nicht schützt, sondern sie entmündigt, entrechtet und zu Menschen zweiter Klasse degradiert.

Mit dem neuen Gesetz wird das Prostitutionsgewerbe einer „Weihnachts-Spende für Verfassungsbeschwerde!“ weiterlesen