„Ticket in den Untergrund“

Einige Anmerkungen zur Wahrnehmung
des „Prostituiertenschutzgesetzes“ auf einer Fachtagung
der Universität Leipzig

Am 9. und 10. Febr. 2017 fand auf Einladung des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig hin eine Fachtagung statt unter dem Titel „Das Prostituiertenschutzgesetz: Implementierung – Problematisierung – Sensibilisierung“.

Aus nationaler und internationaler, aus wissenschaftlicher wie aus „„Ticket in den Untergrund““ weiterlesen

Fachberatungsstellen schwenken auf Regierungslinie ein:

Kommt jetzt der alternative Hurenpass?

Das Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter e.V. (bufas), ein Dachverband von bundesweit 22 Projekten und Beratungs-stellen für Prostituierte, macht jetzt mit bei der „Umsetzung“ des so genannten Prostituiertenschutzgesetzes. Der Verband, dem Organisationen wie Hydra e.V. / Berlin oder Madonna e.V. / Bochum angehören, positioniert sich damit gegen alle Sexarbeiter/innen, die dieses Gesetz entschieden ablehnen.

Es gibt in dieser Republik erfahrungsgemäß wenig gute und reichlich schlechte Gesetze. Das Prostituiertenschutzgesetz gehört nach Ansicht aller, die sich ihre Urteilskraft nicht haben trüben oder abkaufen lassen, in die „Fachberatungsstellen schwenken auf Regierungslinie ein:“ weiterlesen

‚Ja‘ zum Nachtbus für Sexarbeiterinnen am Frankfurter Straßenstrich!

‚Nein‘ zu Empathielosigkeit und Verlogenheit städtischer Politiker/innen im Umgang mit Prostitution

Anmerkungen zum Artikel „Kein Bus mehr für Prostituierte“
in der ‚Frankfurter Rundschau‘ vom 15.12.2016

Kaltschnäutzigkeit schlägt Barmherzigkeit

Es weihnachtet sehr: Passend zur Weihnachtszeit fragt die SPD-Stadtverordnete Stella Stilgenbauer in der Fragestunde des Stadtparlaments am 15.12.2016 den Frankfurter Magistrat, ob man denn nicht in der „Winterzeit“ den Prostituierten „‚Ja‘ zum Nachtbus für Sexarbeiterinnen am Frankfurter Straßenstrich!“ weiterlesen

Offener Brief an die Frankfurter Stadtverordneten

Problematische Einflussnahme auf die Gestaltung der Frankfurter Bahnhofsviertelnacht

Sehr geehrte Damen und Herren,

als eine seit fast 20 Jahren im Bahnhofsviertel ansässige Beratungsorganisation für Frauen in der Prostitution sowie als Mitbeteiligte an der Durchführung der „Frankfurter Bahnhofsviertelnacht“ seit ihrem Beginn im Jahre 2008 wendet sich Doña Carmen e.V. heute in Sorge an Sie.

Wir registrieren eine zunehmende politisch motivierte Einflussnahme von außen auf die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung der „Bahnhofsviertelnacht“, die wir für unzulässig und schädlich erachten. Insbesondere die Offener Brief an Frankfurter Stadtverordneten

Die Frankfurter Bahnhofsviertelnacht 2016 – Unwürdiges Hauen und Stechen um Bordell-Werbung und Bordell-Führungen –

Ein kritischer Rückblick von Doña Carmen e.V.

Neun Jahre Frankfurter Bahnhofsviertelnacht

Das Bahnhofsviertel ist mit 50 Hektar und rund 4.000 Einwohnern aus fast 100 Ländern sowie einem Ausländeranteil von 60 % Frankfurts kleinstes, zugleich aber auch urbanstes und internationalstes Viertel. Seit 2008 gibt es dort im Sommer alljährlich eine „Bahnhofsviertelnacht“, in der Einrichtungen und Initiativen, Künstler und Gewerbetreibende sich und ihre Arbeit präsentieren.
Das ganze erfolgt unter wohlwollender Duldung der Stadt Frankfurt. Sie ließ das Fest bislang vom Städtischen Presse- und Informationsamt (PIA) organisieren. Die finanzielle Unterstützung mit läppischen 25.000 € war
03-Stellungnahme-BVN1