Einladung – Initiativkreises Prostitution 2012

Initiativkreis Prostitution                                      Frankfurt, den 30.05.2012
c/o Doña Carmen e.V.
Elbestraße 41, 60329 Frankfurt/Main
Fon/Fax: 069 / 7675 2880
donacarmen@t-online.de
www.donacarmen.de

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg/innen, liebe Freunde,

nach der Grundsanierung sämtlicher Vereinsräume von Doña Carmen e.V., die über ein Jahr Zeit in Anspruch genommen hat, freuen wir uns, Sie/dich hiermit wieder herzlich zum

1. Treffen des Initiativkreises Prostitution 2012

einladen zu können.

Wann?  Dienstag, den 19. 06. 2012 um 19.00 Uhr
Wo?      Beratungsstelle von Doña Carmen in der Elbestraße 41, (1. Stock), Frankfurt.

Themen sind diesmal u. a.:

1.Thema Konzessionierung: Die geplante Konzessionierung von Prostitutionsstätten: Was bedeutet sie? Wer ist dafür? Und warum eigentlich?

2.Thema „Bericht aus Bonn“: Doña Carmen auf der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Wege aus der Grauzone“ (Mai 2012)

3.Thema Steuern: 25-Euro-Sonderbesteuerung: Stand der Dinge in Hessen

4.Thema „10 Jahre Prostitutionsgesetz“: Stand der Planungen zu einem ‚Workshop Prostitution‘ in Frankfurt

5.Verschiedenes

Unsere Diskussionsrunde ist selbstverständlich aufgeschlossen gegenüber Ergänzungen zur vorgeschlagenen Tagesordnung. Das Weiterleiten dieser Email an Interessierte ist erwünscht.

Wir freuen uns auch diesmal auf einen gewinnbringenden gemeinsamen Abend.

Juanita Henning

Danke, emanzipiert sind wir selber!

Seit zweieinhalb Jahren quält die so genannte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) die Republik mit immer neuen Selbstinszenierungen ihrer privaten Befindlichkeiten. So wird abgelenkt von fragwürdigen Gesetzen, aber auch von der Untätigkeit gegenüber wichtigen Anliegen von Frauen in diesem Land.

In das Ressort des evangelikalen Sektenmitglieds Frau Dr. Kristina Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ weiterlesen

Internationaler Frauentag, 8. März 2012 – CDU blockiert… FDP hat ‚Bauchschmerzen‘… SPD will nicht locker lassen…

 Schluss mit der SONDERBESTEUERUNG
von Frauen in der Prostitution!

Seit September 2008 versucht das Hessische Finanzministerium den Frauen in der Prostitution ein so genanntes „vereinfachtes Steuer-Vorauszahlungsverfahren“ aufzunötigen: Prostituierte sollen täglich 25 Euro über Bordellbetreiber ‚freiwillig’ als Steuervorauszahlung an die Finanzkassen zahlen.  

Doña Carmen e. V. wendet sich seit der Einführung des Verfahrens entschieden gegen eine Praxis, bei der es erkennbar um eine ausgrenzende und insofern diskriminierende berufsgruppenspezifische Sonderbehandlung geht. Im Oktober 2011 wandte sich Dona Carmen erneut mit einem „Offenen Brief“ an sämtliche Abgeordnete des Hessischen Landtags und forderte sie auf, dieses schändliche, ohne rechtliche und gesetzliche Grundlage praktizierte Verfahren umgehend einzustellen. „Internationaler Frauentag, 8. März 2012 – CDU blockiert… FDP hat ‚Bauchschmerzen‘… SPD will nicht locker lassen…“ weiterlesen

Mehr Menschenhandel durch deutsches Prostitutionsgesetz?

Politische Brandstiftung im Gewand
pseudowissenschaftlicher  Biederkeit

Eine Stellungnahme von Doña Carmen e.V.zur EU-finanzierten Studie
Does Legalizing of Prostitution Increase Human Traffing?

(verfasst von Dr. Seo-Young Cho / Universität Göttingen, Prof. Axel Dreher /
Universität Heidelberg u. Prof. Eric Neumayer / London School of Economics)

Vorbemerkung

Unter Federführung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen wird seit 2009 ein Forschungsprojekt zum Thema ‚Messung von Trends, Ursachen und Folgen von Menschenhandel in Europa‘ durchgeführt. Die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 323 000 € werden von der EU-Kommission mit 194 000 € unterstützt. Projektpartner sind das United Nations Interregional Crime and Justice Research Institute (UNICRI), die Internationale Organisation für Migration (IOM), die Universität Tilburg sowie die London School of Economics (LSE).

Neben der Entwicklung von Kennziffern zur Messung von Menschenhandel auf   nationalem Niveau geht es dem Projekt in mehreren Einzelberichten um   Stellungnahme EU-Studie

Pressemitteilung – BILD floppt mit Kampagne gegen das Prostitutionsgesetz: CSU-Rechtsexperte fällt auf Pfusch-Studie rein

CSU-MdB Stephan Mayer hat in der BILD-Zeitung vom 31.01.2012 die 2002 erfolgte Legalisierung von Prostitution als einen „Fehler“ bezeichnet. Er verwies dabei auf eine „neue Studie der EU-Kommission“, die einen Anstieg von Menschenhandel und Zwangsprostitution im Zuge von Prostitutions-Legalisierung bewiesen haben soll. Wie so oft, wenn CSU-Politiker sich mit Wissenschaft schmücken, ist auch in diesem Fall Vorsicht angebracht.

Besagte EU-Studie – ein lediglich 33-seitiges „Diskussionspapier“ – hat sich nämlich längst als pseudowissenschaftliche Pfuschstudie erwiesen, die (1) nachweislich mit veralteten und völlig unbrauchbaren Datensätzen arbeitet, (2) Messungen zu Menschenhandel ohne Bezug auf wirkliche Fallzahlen vornimmt, (3) zur Herkunft von Daten bezüglich Schweden und Deutschland falsche Angaben macht, (4) durch Fälschung früherer Studien Spuren „Pressemitteilung – BILD floppt mit Kampagne gegen das Prostitutionsgesetz: CSU-Rechtsexperte fällt auf Pfusch-Studie rein“ weiterlesen