Erneuter Lockdown im Prostitutionsgewerbe:

Staatliche Willkür statt Gesundheitsschutz

Bestandsaufnahme mit Ausblick
von Doña Carmen e.V. – November 2020


INHALT:

Vorbemerkung

A. Prostitutionsgewerbe und Sexarbeit im Vorfeld von LOCKDOWN II

(1) LOCKDOWN I & II: Fortsetzung der Politik des Prostituiertenschutzgesetzes
(2) LOCKDOWN-Dauer im Prostitutionsgewerbe unangemessen hoch
(3) „Lockerungs-Phase“ im Prostitutionsgewerbe: Gerichtlich erstritten, zu spät und kürzer
als anderswo
(4) Lockerung bei Prostitution als ‘LOCKDOWN light’
(5) LOCKDOWN und Sexarbeit: Migrantinnen trifft es besonders hart!
(6) ‚LOCKDOWN II‘ im Prostitutionsgewerbe härter als ‚LOCKDOWN I‘

Hier weiter lesen:
Lockdown II – ein Akt politischer Willkür

Wie bitten um Spenden
Frankfurter Sparkasse 1822
IBAN: DE68 5005 0201 0000 4661 66

Vielen Dank

 

Rechte statt Almosen!

Doña-Carmen-Report zu fragwürdigen
Corona-Hilfsfonds für Sexarbeiter*innen

TEIL I: Abolitionistische Prostitutionsgegner*innen

Im Zusammenhang der Corona-bedingten Schließung von Prostitutionsstätten sind von verschiedenen Seiten „Nothilfe-Fonds“ speziell für Sexarbeiter/innen gefordert bzw. ins Leben gerufen worden. Was auf den ersten Blick den Anschein einer Parteinahme und selbstlosen Hilfe für die „Ärmsten der Armen“ hat, ist bei näherem Hinsehen mit ausgesprochen fragwürdigen Botschaften verbunden, die den Interessen der Betroffenen direkt zuwiderlaufen.
Hier weiter lesen:
01 Rechte statt Almosen – Abolitionisten

Prostitution unter dem Corona-Regime: Verboten oder zulässig?

Seit Mitte März 2020 erließen die Landesregierungen Corona-Verordnungen, mit denen sie flächendeckend den Betrieb konzessionspflichtiger Prostitutionsgewerbe verboten. Anschließend schickte man sich an, auch die Prostitutionstätigkeit als „körpernahe Dienstleistung“ wegen Verstoß gegen das 1,5-Meter-Abstandsgebot „Prostitution unter dem Corona-Regime: Verboten oder zulässig?“ weiterlesen