Internationaler Hurentag 2019:

Sexarbeiterin klagt vor Verwaltungsgericht gegen Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes durch die Stadt Gießen

Bei der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes geht die mittelhessische Stadt Gießen eigenwillige Wege: Als bislang einzige Kommune Deutschlands hat Gießen eine private Organisation mit der Durchführung der seit 2017 für Sexarbeiter/innen obligatorischen „Informations- und Beratungsgespräche“ beauftragt.

Ausgerechnet ein Verein christlich motivierter Prostitutionsgegner hat dabei den Zuschlag „Internationaler Hurentag 2019:“ weiterlesen

Öffentliche Zivilgesellschaftliche Anhörung

So kann man mit Menschen nicht umgehen!

Zivilgesellschaftliche Anhörung zur Frage:

„Sollen Sexarbeiter/innen von Amts wegen gezwungen werden, regelmäßig den ‚Sozialpsychiatrischen Dienst‘ aufzusuchen?“

Seit Sommer 2017 müssen sich Frauen, die hierzulande der Prostitution nachgehen, vor Aufnahme ihrer Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen von sechs bzw. zwölf Monaten gemäß § 10 Prostituiertenschutzgesetz einer gesundheitlichen Zwangsberatung unterziehen.

Die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme war schon bei ihrer Einführung hoch umstritten. Nun aber haben darüber hinaus die politisch Verantwortlichen von zwei hessischen Städten – Marburg/Lahn und „Öffentliche Zivilgesellschaftliche Anhörung“ weiterlesen