Evaluation & Prostitution I

ProstSchG: Wer evaluiert hier eigentlich was?

(In der Reihe „Evaluation & Prostitution“ bezieht Doña Carmen e.V. in unregelmäßigen Abständen zu verschiedenen Aspekten der Evaluation des ProstSchG Stellung. Nachfolgend Teil I dieser Reihe.)

Einleitung

Vor sechseinhalb Jahren, am 1. Juli 2017, trat das von der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD verabschiedete und unter der Regie der damaligen Bundesfamilienministerin Schwesig (SPD) ausgearbeitete Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft.

Hier weiterlesen: 01 EVALUATION PROSTSCHG

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Internationaler Hurentag 2023:

Eiertanz um die Evaluation
des Prostituiertenschutzgesetzes

Prostitutionspolitische Geisterfahrer verschaukeln die Öffentlichkeit

Seit nun mehr sechs Jahren ist in Deutschland das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ (ProstSchG) in Kraft. Dieses Gesetz sieht vor

► Gesundheitliche Zwangsberatung von Sexarbeiter*innen
zusätzliche Zwangsberatungen bei den Ordnungsämtern
► Zwangsregistrierung – erstmals seit 1939 unter den Nazis
► Zwangsouting durch Weiterleiten sensibler Daten an eine Vielzahl von Behörden;
► Zwang zum Erwerb & Mitführen eines Hurenpasses – erstmals seit 1933 unter den Nazis
► Kondomzwang (ausschließlich bei Prostitution)
► Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten (ab 2 Sexarbeiter) inklusive    Komplett-Überwachung durch jederzeitige anlasslose Kontrollen
► Betretungsrechte für Polizei in Wohnungen bei Verdacht auf Prostitution
eigens eingerichtetes Bußgeld- und Sanktionsregime.

Hier weiterlesen:    Internationaler Hurentag 2023

 

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Eine kritische Bilanz zum ProstSchG

Nachfolgend der Artikel von Henning / Hunecke / Walentowitz „Das Prostituiertenschutzgesetz im Lichte der Kriminalstatistik“, veröffentlicht im November 2021 in der „Monatsschrift für Kriminolgie und Strafrechtsreform“:

Prostituiertenschutzgesetz-Kriminalitätsstatistik

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Noch mehr Kriminalisierung?

Sperrgebiets-Diskussion in Bayern

Am 3.11.2022 haben 42 Abgeordnete des bayerischen Landtags dort einen Antrag eingebracht, in dem sie einen „Stärkeren Schutz von Prostituierten“ fordern (Drs.18/24859). In Anbetracht der im kommenden Jahr bevorstehenden Landtagswahl muss die Ankündigung einer „Ausweitung von Schutzmaßnahmen“ als klare Androhung begriffen werden.

Hier weiterlesen:   Diskussion um Sperrgebiete

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Report 2022:

Prostitutionsgewerbe & Kriminalität

 

Mit dem neu erschienenen ‚Report Prostitutionsgewerbe & Kriminalität 2022‘ präsentiert Doña Carmen e.V. eine jetzt und fortan jährlich erscheinende, längst überfällige Alternative zu dem vom BKA herausgegebenen ‚Bundeslagebild Menschenhandel und Ausbeutung‘.

Hier weiter lesen:   01 Kriminalitäts-Report

02 KRIMINALITÄTS-REPORT 2022

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