Dona Carmen e.V. berechnet Sexarbeiter-Registrierung bis Ende 2019

Nach den Berechnungen von Doña Carmen e.V. und unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Quellen beläuft sich die Zahl der Ende 2019 offiziell registrierten Sexarbeiter/innen auf rund 54.000.

Ausgehend von der Tatsache, dass die Zahl der an Gesundheitsämtern namentlich erfassten Sexarbeiter/innen um ca. 30 % über der Zahl der Sexarbeiter/innen liegt, die am Ende von den Ordnungsbehörden einen Hurenpass erhalten und so in die Bundesstatistik Eingang finden, ergibt sich, dass Ende 2019 de facto rund 70.000 Sexarbeiter/innen staatlich erfasst sind.

02 TABELLE REGISTRIERUNG Ende 2019-1

 

 

 

 

Grüne Jugend für Abschaffung des Prostituiertenschutzgesetzes –

 Doña Carmen begrüßt Bundeskongress-Beschluss

Auf ihrem 53. Bundeskongress in Gelsenkirchen hat die Grüne Jugend am 2.11.2019 unter Bezugnahme auf das Selbstbestimmungsrecht die Abschaffung des Prostituiertenschutzgesetzes gefordert.

Zudem hat sich der Bundeskongress unmissverständlich gegen die Einführung eines Sexkaufverbots „Grüne Jugend für Abschaffung des Prostituiertenschutzgesetzes –“ weiterlesen

Prostituiertenrechte, Pressefreiheit und Desinformation

– ‚Frankfurter Rundschau‘ akzeptiert strafbewährte Unterlassungserklärung –

Am 27. Juli 2019 erschien in der ‚Frankfurter Rundschau‘ ein Artikel unter der Überschrift „Frankfurt: Sozialarbeit im Bordell gefordert“. Darin ging es um die Umsetzung des Prostituiertenschutzes in der Mainmetropole. Eine von der Stadt Frankfurt alimentierte örtliche „Prostituiertenrechte, Pressefreiheit und Desinformation“ weiterlesen

Wer hat Angst vor dem Sexkaufverbot?

Aufregung um ‚Sexkaufverbot‘ soll vom aktuellen Skandal des Prostituiertenschutzgesetzes ablenken

Statement von Doña Carmen e.V. – Oktober 2019

Was bedeuten die von Zeit zu Zeit aufflammenden und von interessierter Seite immer wieder angeheizten Debatten um das so genannte „Sexkaufverbot“? Ist in Deutschland demnächst mit einer strafrechtlichen Umerziehung von Männern zu rechnen, die sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Steht das ‚Schwedische Modell‘ vor der Tür? Und wäre es überhaupt ein ‚Modell‘ für Deutschland?

INHALT

I.   Einleitung
II.  Schlimmer geht immer: Abgehalfterte SPD-Politiker
auf Werbefeldzug für das ‚Schwedische Modell‘
III.  Kommt jetzt die „Kehrtwende“?
IV.  „You are welcome“: Konservative Mainstream-
Medien bieten Abolitionisten ein Forum
V.   Warum eigentlich jetzt die Debatten um ein
‚Sexkaufverbot‘?
VI.  Zeitliche Perspektiven: Ein Sexkaufverbot steht in
nächster Zeit nicht an
VII.  Kann das ‚Schwedische Modell‘ ein Modell für
Deutschland sein?
VIII. Das falsche Spiel der Abolitionisten:
Prostitutionsgegnerschaft im Schafspelz des
‚radikalen Feminismus‘
IX.   Raumschiff Berlin – Oder: Wie der BesD die
notwendige Kritik am ‚Sexkaufverbot‘ versemmelt
und daraus falsche politische Schlüsse zieht
X.    Die beste Art, dem ‚Sexkaufverbot‘
entgegenzutreten: Entschiedener Kampf gegen das
Prostituiertenschutzgesetz!

Wer hat Angst vor dem Sexkaufverbot