Ein Jahr Prostituiertenschutzgesetz

Die Umsetzung des Gesetzes und seine Folgen
von Doña Carmen e.V., Juni 2018

Die nachfolgenden Ausführungen beleuchten die Umsetzung des so genannten „Prostituiertenschutzgesetzes“ ein Jahr nach dessen Inkrafttreten im Juli 2017.[1] Sie kommen anhand zahlreicher Beispiele und Belege zu drei wesentlichen Ergebnissen:  1 JAHR UMSETZUNG ProstSchG

 

Pressemitteilung –

Internationaler Hurentag 2018: „Behörden vertuschen Ausmaß der Illegalisierung von Sexarbeit durch Prostituiertenschutzgesetz“

In mindestens sechs Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Saarland) liegt nach Auswertung zugänglicher Informationen und Berechnungen von Doña Carmen die Illegalisierungs-Quote, d.h. die Zahl derjenigen Sexarbeiter/innen, die trotz Registrierungszwang ohne Hurenpass „Pressemitteilung –“ weiterlesen

Pressemitteilung – Prostituiertenschutzgesetz macht’s möglich:

Sexarbeiter/innen bei Anmeldung ohne Recht auf Rechtsbeistand – Stellungnahme von Bundesrechtsanwaltskammer erwartet!

Sexarbeiter(inne)n kann anwaltlicher Rechtsbeistand bei der Anmeldung ihrer Tätigkeit nach § 8 ProstSchG verweigert werden – so die Rechtsaufassung der Stadt Bonn als Rechtsaufsicht „Pressemitteilung – Prostituiertenschutzgesetz macht’s möglich:“ weiterlesen

Abolitionistische Rosstäuscherei und Dummenfang

In Frankfurt findet am 23. April 2018 ein Kongress „Zukunft Rotlicht“ statt. Prostitutionsgegner fordern die Stadt Frankfurt auf, den Veranstaltern den Mietvertrag zu kündigen. Dazu nimmt Doña Carmen e. V., Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten, wie folgt Stellung:

1.
Es scheint in Frankfurt/Main neuerdings immer mehr Mode zu werden, nicht genehme politische Positionen u.a. mittels Verweigerung von Veranstaltungsräumlichkeiten aus dem öffentlichen Raum zu „Abolitionistische Rosstäuscherei und Dummenfang“ weiterlesen