Internationaler Hurentag 2019:

Sexarbeiterin klagt vor Verwaltungsgericht gegen Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes durch die Stadt Gießen

Bei der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes geht die mittelhessische Stadt Gießen eigenwillige Wege: Als bislang einzige Kommune Deutschlands hat Gießen eine private Organisation mit der Durchführung der seit 2017 für Sexarbeiter/innen obligatorischen „Informations- und Beratungsgespräche“ beauftragt.

Ausgerechnet ein Verein christlich motivierter Prostitutionsgegner hat dabei den Zuschlag „Internationaler Hurentag 2019:“ weiterlesen

Gesundheitliche Beratung von Sexarbeiter/innen nach § 10 ProstSchG:

Etikettenschwindel statt Problemlösung

 

An                                                            Frankfurt, den 06.03.2019
Sozialdezernentin
Sabine Groß
c/o Stadt Offenbach – Rathaus
Berliner Straße 100
63065 Offenbach

Gesundheitliche Beratung von Sexarbeiter/innen nach § 10 ProstSchG: Etikettenschwindel statt Problemlösung

Sehr geehrte Frau Groß,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 20. Febr. 2019 an Doña Carmen e.V., mit dem Sie auf unseren Offenen Brief vom 31.01.2019 geantwortet haben. Leider trägt Ihr Schreiben nicht das Geringste zur Lösung „Gesundheitliche Beratung von Sexarbeiter/innen nach § 10 ProstSchG:“ weiterlesen

Pressemitteilung – Regierung bestätigt: Prostituiertenschutzgesetz floppt

Aussetzen statt Umsetzen!

Wie aus einer Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion und heutigen Medienberichten hervorgeht, hat die Bundesregierung eingeräumt, dass weder das Prostitutionsgesetz von 2001 noch das Prostituiertenschutzgesetz von 2016 ihre Ziele erreichen. Weder kann von einem Sozialversicherungsschutz „Pressemitteilung – Regierung bestätigt: Prostituiertenschutzgesetz floppt“ weiterlesen

Pressemitteilung – Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland: Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof

Am 5. Februar 2019 ist auf Initiative von Doña Carmen e.V. eine Klage gegen das deutsche Prostituiertenschutzgesetz beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht worden.

Unterzeichnet ist die Klage von einer Sexarbeiterin, von der Betreiberin eines Wohnungsbordells, von der Betreiberin eines Laufhauses, „Pressemitteilung – Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland: Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof“ weiterlesen