Mummenschanz in Mainz:

Flugblatt-Aktion zum Abolitionisten-Kongress

Mit einer Flugblatt-Aktion empfing Dona Carmen auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz die neun Mitglieder des „Marsches der Überlebenden“. Nach einem kurzen Foto-Shooting-Termin für die Medien zogen rund 100 Abolitionisten in Begleitung von Dona Carmen e. V. durch die Mainzer Innenstadt, um auf einer anschließenden Pressekonferenz im Institut Francais erneut Presse und Medien für ihre Forderung einer Freier-Kriminalisierung zu erwärmen. Nachfolgend der Text des Dona-Carmen-Flugblatts.

FLUGBLATT MAINZ 02

Stellungnahme von Doña Carmen e.V. zum Mainzer „Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen“

Melissa Farley – eine Hochstaplerin zu Gast auf Mainzer Abolitionisten-Treffen

In Mainz versammeln sich vom 2. bis 5. April 2019 Abolitionistinnen aller Herren Länder zu einem „Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen“. Was sie eint, ist der brennende Wunsch, „Stellungnahme von Doña Carmen e.V. zum Mainzer „Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen““ weiterlesen

Kritik an Melissa Farley

Sind Prostituierte traumatisiert?

Im Kontext der Debatten um das 2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedete ‚Prostituiertenschutzgesetz‘ haben Darstellungen Hochkonjunktur, die Sexarbeit in der Prostitution in den allerdüstersten Farben schildern. Im krassen Gegensatz dazu steht die Tatsache, dass seriöse und empirisch fundierte wissenschaftliche Forschungen zu Prostitution hierzulande Mangelware sind. Da scheint der Rückgriff auf Untersuchungen aus dem angloamerikanischen Raum geboten, um den Bedarf an „Argumenten gegen Prostitution“ zu decken.

Publikationen der amerikanischen Prostitutionsgegnerin Melissa Farley spielen hierbei eine wichtige Rolle.  Nachfolgend lesen Sie eine fundierte Kritik an den zentralen Thesen von Farley.

SIND PROSTITUIERTE TRAUMATISIERT FRAGEZEICHEN

Brief/Email Aktion: Unterstützt unser Anliegen!

Um die institutionelle Diskriminierung von Sexarbeiter/innen in Marburg zu beenden, können Sie uns hier unterstützen, indem Sie den folgenden Brief/Email an das Marburger Stadtparlament senden.

⇒ Brief_Bürgerinnen

In Marburg findet die seit 2017 erforderliche gesundheitliche Zwangsberatung nach ProstSchG in der Zuständigkeit des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamts statt. Das ist diskriminierend, weil:

► Der ‚Sozialpsychiatrische Dienst‘ ist laut Gesetz „Brief/Email Aktion: Unterstützt unser Anliegen!“ weiterlesen