Auf nach Straßburg: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte soll Prostituiertenschutzgesetz prüfen!

Am 8. Dezember 2018 trafen sich auf Initiative von Doña Carmen e.V. Sexarbeiter/innen, Aktivisten und Interessierte in Frankfurt/Main. Das Treffen befasste sich mit dem aktuellen Stand der Umsetzung des so genannten Prostituiertenschutzgesetzes sowie mit der Frage, inwieweit dieses Gesetz eine Verletzung der in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Rechte darstellt.

Einhellig plädierten die Versammelten „Auf nach Straßburg: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte soll Prostituiertenschutzgesetz prüfen!“ weiterlesen

Doña-Carmen-Jahresbericht 2018

Allen, die die tägliche Arbeit von Doña Carmen e.V. nicht aus nächster Nähe begleiten konnten, möchten wir mit dem „Rundbrief 2018“ einen Einblick in unsere Tätigkeit für das bald zurück liegende Jahr 2018 geben. Die darin dokumentierten Aktivitäten zeigen, dass Sexarbeiter/innenn hierzulande aufgrund des so genannten „Prostituiertenschutzgesetzes“ harte Zeiten bevorstehen.

DC-TÄTIGKEITSBERICHT 2018

Bundesweites Vorbereitungstreffen: Klage gegen Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR)

Doña Carmen e.V. lädt ein:

Samstag, 8. Dez. 2018, 11:00 – 16:00 Uhr, Frankfurt/Main
Räumlichkeiten von Doña Carmen e.V., Elbestraße 41

Bundesweites Vorbereitungstreffen:
Klage gegen Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR)

Seit nunmehr anderthalb Jahren werden mit dem „Prostituiertenschutzgesetz“ Grundrechte der von diesem Gesetz betroffenen Menschen systematisch ausgehebelt. Frauen in der Prostitution werden „Bundesweites Vorbereitungstreffen: Klage gegen Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR)“ weiterlesen

Bundesverfassungsgericht lässt ‚Gegenvorstellung‘ abblitzen:

„Kein Anlass für erneutes richterliches Tätigwerden“

Am 28. Juli 2018 beschloss das Bundesverfassungsgericht zu den von Sexarbeiter/innen, Prostitutionskunden und Bordellbetreiber/innen vorgelegten Verfassungsbeschwerden gegen das Prostituiertenschutzgesetz: „Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.“

„Mangels hinreichender Substantiierung“ – so lautete die offizielle Begründung für diese Entscheidung. Angeblich „Bundesverfassungsgericht lässt ‚Gegenvorstellung‘ abblitzen:“ weiterlesen