Offener Brief

Offener Brief von Doña Carmen e.V.  an die Frankfurter Stadtverordneten

Sehr geehrte Stadtverordnete,
sehr geehrte Damen und Herren,

Doña Carmen e.V., der Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten, hat eine kritische Bestandsaufnahme zur Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) in Frankfurt am Main unter dem besonderen Aspekt des Umgangs mit erlaubnispflichtigen Prostitutionsgewerben vorgelegt. „Offener Brief“ weiterlesen

Kahlschlag im Prostitutionsgewerbe

80 % weniger Prostitutionsstätten im Frankfurter Stadtgebiet seit Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes

Vor Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) gab es in Frankfurt nach städtischen Angaben 168 Prostitutionsgewerbe, die der Stadt nach den Kriterien des ProstSchG als erlaubnispflichtig galten. Acht Jahre später sind die ursprünglich 168 Prostitutionsstätten auf nunmehr 35 genehmigte Prostitutionsgewerbe zusammengeschmolzen (- 79,2 %). Die Stadt Frankfurt und die ihr unterstellte Ordnungsbehörde leisten mit ihrer Schließungspolitik gegenüber Prostitutionsgewerben aktive Beihilfe zur Illegalisierung von Sexarbeit und zur Aushöhlung der grundrechtlich geschützten Berufsfreiheit von Sexarbeiter*innen.

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FRANKFURT -Kahlschlag im Prostitutionsgewerbe

„Lügen haben kurze Beine“

Der leise Abschied von der organisierten „Rotlicht“-Kriminalität

Anmerkungen zum „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2025“

Am 15. September 2026 präsentierten Bundesinnenminister Dobrindt und BKA-Präsident Münch der intereressierten Öffentlichkeit das 50-seitige „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2025“. Die Präsentation stand unter dem Motto „Organisierte Kriminalität im Wandel“. Ein Aspekt dieses Wandels kam dabei feilich nicht zur Sprache: Die dem Prostitutionsgewerbe geradezu wie selbstverständlich zugeschriebene organisierte Kriminalität – bislang geführt unter dem blumigen Schlagwort „Kriminalität im Zusammenhang mit dem Nachtleben“ – lag erstmals seit Beginn der OK-Statistik des BKA bei NULL. Dies zu erwähnen war den obersten bundesdeutschen Kriminalitäts-Bekämpfern natürlich keine Silbe wert.

OK und Prostitution

Sisters e.V. rennt zum BGH

Eliminatorischer Abolitionismus

Warum Ruby Rebelde unsere Solidarität verdient

Der seit über drei Jahren anhaltende Versuch des Vereins Sisters e.V., die Sexarbeits-Aktivistin Ruby Rebelde mit juristischen Mitteln mundtot zu machen, geht in die nächste Runde. Mit einer im August 2026 beim Bundesgerichtshof (BGH) eingereichten Nichtzulassungsbeschwerde unternehmen die Stuttgarter Prostitutionsgegner*innen den verzweifelten Versuch, das zweite zugunsten von Rebelde ergangene Urteil – diesmal das Urteil des Landgerichts Berlin vom 2. Februar 2025 – noch auf dem letzten Meter zu kippen.

Solidarität Rebelde

Bordellführungen & Diskussion

OPEN VIERTEL

 Das Frankfurter Bahnhofsviertel öffnet am Samstag,
den 5. Sept. 2026, wieder seine Türen

Aus Anlass des diesjährigen „Open Viertel“ ist die Beratungsstelle von Doña Carmen e.V., Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten, am Samstag, den 5. September 2025, ab 17 Uhr für interessierte Besucher*innen geöffnet. Hier das Programm von Doña Carmen e. V.:

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