Krings an Doña Carmen: Geplante Verschärfung des Prostitutionsgesetzes – CDU ohne Sachverstand und Argumente

In einem „Offenen Brief“ an den Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Herrn Dr. Günter Krings MdB, hat Doña Carmen e.V. die von dem CDU-Politiker für die Verschärfung des Prostitutionsgesetzes angeführten „Gründe“ einer scharfen Kritik unterzogen und sie mit Verweis auf zahlreiche Fakten zurückgewiesen.

Sämtliche Behauptungen des Dr. Günter Krings – Prostitution fände in einem „weitgehend rechtsfreien Raum“ statt, ihre Legalisierung begünstige ein „kriminelles Umfeld“ von „Menschenhandel, Drogendelikten und Organisierter Kriminalität“, während der Staat sich „von seiner Kontroll- und Schutzaufgabe verabschiedet“ habe – sind nachweislich an den Haaren herbeigezogen und können keinen Wahrheitsgehalt für sich beanspruchen.

Das Antwortschreiben von Dr. Krings an Doña Carmen verdeutlicht, dass die CDU/CSU ihre haltlosen Behauptungen nicht zu belegen vermag. Einer Auseinandersetzung weicht Herr Dr. Krings mit Verweis auf einen ihm nicht genehmen Stil des Briefes aus, wenn er schreibt:

„… haben Sie vielen Dank für Ihren Brief. Gerne hätte ich auf Ihre Aussagen in der Sache geantwortet. Der Stil Ihres Briefes samt der persönlichen Anwürfe, die nichts mit der diskussionswürdigen Sache zu tun haben, lassen mich davon aber absehen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Günter Krings“

Ein solches Herausreden zeugt von einem Mangel an Argumenten und einer Arroganz der Macht. Sie passt zur Art und Weise, wie die Verschärfung des neuen Prostitutionsgesetzes in den Hinterzimmern evangelikaler Politiker/innen wie Dr. Krings und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorbereitet und in die Wege geleitet wird.