Cancel Culture:

Warum die CDU/CSU mit einem ‚Sexkaufverbot‘ der Prostitution das Handwerk legen will

Am 7. November 2023 beschloss die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ein Positionspapier mit dem Titel „Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden – Sexkauf bestrafen“. Damit sprach sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion als erste von sechs im  Bundestag vertretenen Parteien für ein Sexkaufverbot in Deutschland aus.

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CDU-CSU-Positionspapier Sexkauf bestrafen

 

 

 

Verblendet und ahnungslos:

Sexkaufverbot: CDU/CSU-Bundestagsfraktion läuft Amok

Heute, am 7. November 2023, will die CDU/CSU-Bundestagsfraktion als erste Fraktion im Deutschen Bundestag beschließen, für ein Sexkaufverbot und für ein Verbot von Prostitutionsstätten in Deutschland einzutreten.

Doña Carmen e.V., Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten, widerspricht einem solch reaktionär-konservativen Ansinnen ganz entschieden und fordert die CDU/CSU auf, auf den Boden einer rationalen Auseinandersetzung zurückzukehren. „Verblendet und ahnungslos:“ weiterlesen

Falsches Spiel

Die von interessierter Seite in regelmäßigen Abständen stets aufs Neue befeuerten Debatten um ein so genanntes ‚Sexkaufverbot‘ sind eine leidige Angelegenheit. Zum einen sind sie nie faktenbasiert, zum anderen wird auf die Angabe rational nachvollziehbarer Gründe für ein solches ‚Sexkaufverbot‘ verzichtet. „Falsches Spiel“ weiterlesen

Die Kriminalisierung von Prostitution unter dem Corona-Regime

Ein Blick in die aktuell geltenden Corona-Bußgeld-Kataloge zeigt das Ausmaß der Kriminalisierung, das Prostitutionsgewerbe-Betreiber/innen, Sexarbeiter/innen sowie Prostitutionskunden in zum Teil ganz unterschiedlichem Maße erfahren.

Erwartungsgemäß richtet sich die Sanktionierung von Prostitution in erster Linie gegen die Betreiber/innen von Prostitutionsgewerben, weil deren Betriebe in sämtlichen sechzehn Bundesländern geschlossen sind.

Hier weiterlesen:    TABELLE Bußgeldverordnungen

Mummenschanz in Mainz:

Flugblatt-Aktion zum Abolitionisten-Kongress

Mit einer Flugblatt-Aktion empfing Dona Carmen auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz die neun Mitglieder des „Marsches der Überlebenden“. Nach einem kurzen Foto-Shooting-Termin für die Medien zogen rund 100 Abolitionisten in Begleitung von Dona Carmen e. V. durch die Mainzer Innenstadt, um auf einer anschließenden Pressekonferenz im Institut Francais erneut Presse und Medien für ihre Forderung einer Freier-Kriminalisierung zu erwärmen. Nachfolgend der Text des Dona-Carmen-Flugblatts.

FLUGBLATT MAINZ 02