Kriminal-Statistik und Prostitution

Was haben Sexarbeiter*innen damit zu tun?

Am 9. April 2024 hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zusammen mit BKA-Chef Holger Münch und dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Michael Stübgen, die Kriminalstatistik für 2023 vorgestellt.

Normalerweise handelt es sich dabei um eine dröge Veranstaltung mit einem Hang zur Selbstdarstellung der Beteiligten und ohne großen Unterhaltungswert. Es geht dabei um die Entwicklung von Straftaten sowie der Zahl der Tatverdächtigen und Opfer strafrechtlicher Delikte im Vergleich zum Vorjahr und die Einordnung dieser Entwicklungen.

Hier weiterlesen:       Kriminalitätsstatistik 2023

Polizeiliche Kriminalstatistik:

Was ist eigentlich mit der,
Rotlicht-Kriminalität‘ los?

Prostitution gilt nach herrschender Auffassung als „riskante Tätigkeit“, da sie in aller Regel in einem „kriminogenen Umfeld“ stattfinden soll. So etwa lautet die regierungsoffizielle Sichtweise, wie sie zur Begründung des so genannten Prostituiertenschutzgesetzes herhalten musste. Entsprechend ist dieses repressive Gesetz gespickt mit einer breiten Palette von paternalistischen Zwangsschutz-Maßnahmen, denen Sexarbeiter*innen nunmehr seit fünf Jahren unterworfen sind.

Hier weiter lesen:    Kriminalitätsstatistik 2020-2

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