Nicht locker gelassen: ‚Kritische Justiz‘ veröffentlicht Zerriss von EU-Pfusch-Studie

In ihrer jüngsten Ausgabe 4 / 2012 hat die Zeitschrift ‚Kritische Justiz‘ eine Stellungnahme von Doña Carmen an der EU-finanzierten Pfusch-Studie „Does legalized Prostitution Increase Human Trafficking?“ veröffentlicht. Die auf Manipulationen beruhende Studie wurde erstmals im September 2011 – mit freundlicher Unterstützung des ARD-Politmagazins ‚Panorama‘ – einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Eine Gegendarstellung  von Doña Carmen verweigerte ‚Panorama‘ seinerzeit. Auf die Kritik an ihrer Studie reagierten die Autoren/innen Cho/Dreher/Neumayer mit kosmetischen Korrekturen. Eine dritte Version ihres Pamphlets erschien nun im Juni 2012 in einer Publikationsreihe des ‚Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung‘ / Berlin. Die Kritik von Doña Carmen weist nach, dass die Kernaussage der Studie, die Legalisierung von Prostitution führe zu mehr Menschenhandel, auf Fälschungen sowie hinsichtlich der verwendeten Daten auf dubiosen Quellen beruht.

Auf diese Pfusch-Studie beziehen sich nichtsdestotrotz CSU-Politiker, Polizei-Vertreter, der Nonnenklub Solwodi sowie EMMA, die Dreckschleuder der deutschen Prostitutionsgegner. Man sieht, auf welch trübe Quellen die Genannten in ihrem Kreuzzug gegen die Legalisierung von Prostitution angewiesen sind, wenn es darum geht, fehlende Sachargumente durch Lügen und Verdrehungen zu ersetzen. Prostitutionsgesetz – Menschenhandel-1