Was macht das Wesen von Prostitution aus?

Oder: Warum wird Prostitution diskriminiert?

23 Thesen von Dona Carmen e.V.

Vorbemerkung:

Herkömmliche Theorien zur Prostitution
Gängige Theorien zur Prostitution – sofern sie sich nicht mit der Beschreibung des unmittelbar Vorfindlichen begnügen, sondern Erklärungen geben wollen – stellen stets die Frage in den Mittelpunkt: Was veranlasst Frauen, der Prostitution nachzugehen? Was sind die Ursachen der Prostitution?

Leitmotiv dieser Fragestellung ist jedoch nicht das Bedürfnis eines historischen Verständnisses von Prostitution, sondern das Interesse, Prostitution durch Kenntnis ihrer Entstehungsgründe noch besser bekämpfen zu können. Vortrag LINKE – II- Juni 2012

Einladung – Initiativkreises Prostitution 2012

Initiativkreis Prostitution                                      Frankfurt, den 30.05.2012
c/o Doña Carmen e.V.
Elbestraße 41, 60329 Frankfurt/Main
Fon/Fax: 069 / 7675 2880
donacarmen@t-online.de
www.donacarmen.de

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg/innen, liebe Freunde,

nach der Grundsanierung sämtlicher Vereinsräume von Doña Carmen e.V., die über ein Jahr Zeit in Anspruch genommen hat, freuen wir uns, Sie/dich hiermit wieder herzlich zum

1. Treffen des Initiativkreises Prostitution 2012

einladen zu können.

Wann?  Dienstag, den 19. 06. 2012 um 19.00 Uhr
Wo?      Beratungsstelle von Doña Carmen in der Elbestraße 41, (1. Stock), Frankfurt.

Themen sind diesmal u. a.:

1.Thema Konzessionierung: Die geplante Konzessionierung von Prostitutionsstätten: Was bedeutet sie? Wer ist dafür? Und warum eigentlich?

2.Thema „Bericht aus Bonn“: Doña Carmen auf der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Wege aus der Grauzone“ (Mai 2012)

3.Thema Steuern: 25-Euro-Sonderbesteuerung: Stand der Dinge in Hessen

4.Thema „10 Jahre Prostitutionsgesetz“: Stand der Planungen zu einem ‚Workshop Prostitution‘ in Frankfurt

5.Verschiedenes

Unsere Diskussionsrunde ist selbstverständlich aufgeschlossen gegenüber Ergänzungen zur vorgeschlagenen Tagesordnung. Das Weiterleiten dieser Email an Interessierte ist erwünscht.

Wir freuen uns auch diesmal auf einen gewinnbringenden gemeinsamen Abend.

Juanita Henning

Danke, emanzipiert sind wir selber!

Seit zweieinhalb Jahren quält die so genannte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) die Republik mit immer neuen Selbstinszenierungen ihrer privaten Befindlichkeiten. So wird abgelenkt von fragwürdigen Gesetzen, aber auch von der Untätigkeit gegenüber wichtigen Anliegen von Frauen in diesem Land.

In das Ressort des evangelikalen Sektenmitglieds Frau Dr. Kristina Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ weiterlesen

Internationaler Frauentag, 8. März 2012 – CDU blockiert… FDP hat ‚Bauchschmerzen‘… SPD will nicht locker lassen…

 Schluss mit der SONDERBESTEUERUNG
von Frauen in der Prostitution!

Seit September 2008 versucht das Hessische Finanzministerium den Frauen in der Prostitution ein so genanntes „vereinfachtes Steuer-Vorauszahlungsverfahren“ aufzunötigen: Prostituierte sollen täglich 25 Euro über Bordellbetreiber ‚freiwillig’ als Steuervorauszahlung an die Finanzkassen zahlen.  

Doña Carmen e. V. wendet sich seit der Einführung des Verfahrens entschieden gegen eine Praxis, bei der es erkennbar um eine ausgrenzende und insofern diskriminierende berufsgruppenspezifische Sonderbehandlung geht. Im Oktober 2011 wandte sich Dona Carmen erneut mit einem „Offenen Brief“ an sämtliche Abgeordnete des Hessischen Landtags und forderte sie auf, dieses schändliche, ohne rechtliche und gesetzliche Grundlage praktizierte Verfahren umgehend einzustellen. „Internationaler Frauentag, 8. März 2012 – CDU blockiert… FDP hat ‚Bauchschmerzen‘… SPD will nicht locker lassen…“ weiterlesen

Mehr Menschenhandel durch deutsches Prostitutionsgesetz?

Politische Brandstiftung im Gewand
pseudowissenschaftlicher  Biederkeit

Eine Stellungnahme von Doña Carmen e.V.zur EU-finanzierten Studie
Does Legalizing of Prostitution Increase Human Traffing?

(verfasst von Dr. Seo-Young Cho / Universität Göttingen, Prof. Axel Dreher /
Universität Heidelberg u. Prof. Eric Neumayer / London School of Economics)

Vorbemerkung

Unter Federführung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen wird seit 2009 ein Forschungsprojekt zum Thema ‚Messung von Trends, Ursachen und Folgen von Menschenhandel in Europa‘ durchgeführt. Die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 323 000 € werden von der EU-Kommission mit 194 000 € unterstützt. Projektpartner sind das United Nations Interregional Crime and Justice Research Institute (UNICRI), die Internationale Organisation für Migration (IOM), die Universität Tilburg sowie die London School of Economics (LSE).

Neben der Entwicklung von Kennziffern zur Messung von Menschenhandel auf   nationalem Niveau geht es dem Projekt in mehreren Einzelberichten um   Stellungnahme EU-Studie