Tendenziöse Berichterstattung der Frankfurter Rundschau – Doña Carmen verlangt Gegendarstellung

Betreff: FR-Artikel „Sozialarbeit im Bordell gefordert“ vom 26.07.2019

An
Redaktion Frankfurter Rundschau 
Mainzer Landstraße 205
60326 Frankfurt 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im o. g. FR-Artikel findet sich eine den Tatsachen nicht entsprechende und in Bezug auf Doña Carmen rufschädigende Aussage. „Tendenziöse Berichterstattung der Frankfurter Rundschau – Doña Carmen verlangt Gegendarstellung“ weiterlesen

Von Fassungslosigkeit bis Entsetzen

Erste Reaktionen auf die von Doña Carmen e.V. gestartete Anhörung zur Frage der Zuständigkeit des ‚Sozialpsychiatrischen Dienstes‘ für die gesundheitliche Zwangsberatung von Sexarbeiter/innen

Doña Carmen e.V. hat im Mai dieses Jahres um Teilnahme an einer ‚Zivilgesellschaftlichen Anhörung‘ gebeten mit der Bitte, sich zur Frage zu positionieren: „Soll die seit 2017 obligatorische gesundheitliche Beratung von Sexarbeiter/innen in der Zuständigkeit des ‚Sozialpsychiatrischen Dienstes‘ erfolgen?“ „Von Fassungslosigkeit bis Entsetzen“ weiterlesen

Internationaler Hurentag 2019:

Sexarbeiterin klagt vor Verwaltungsgericht gegen Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes durch die Stadt Gießen

Bei der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes geht die mittelhessische Stadt Gießen eigenwillige Wege: Als bislang einzige Kommune Deutschlands hat Gießen eine private Organisation mit der Durchführung der seit 2017 für Sexarbeiter/innen obligatorischen „Informations- und Beratungsgespräche“ beauftragt.

Ausgerechnet ein Verein christlich motivierter Prostitutionsgegner hat dabei den Zuschlag „Internationaler Hurentag 2019:“ weiterlesen

Öffentliche Zivilgesellschaftliche Anhörung

So kann man mit Menschen nicht umgehen!

Zivilgesellschaftliche Anhörung zur Frage:

„Sollen Sexarbeiter/innen von Amts wegen gezwungen werden, regelmäßig den ‚Sozialpsychiatrischen Dienst‘ aufzusuchen?“

Seit Sommer 2017 müssen sich Frauen, die hierzulande der Prostitution nachgehen, vor Aufnahme ihrer Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen von sechs bzw. zwölf Monaten gemäß § 10 Prostituiertenschutzgesetz einer gesundheitlichen Zwangsberatung unterziehen.

Die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme war schon bei ihrer Einführung hoch umstritten. Nun aber haben darüber hinaus die politisch Verantwortlichen von zwei hessischen Städten – Marburg/Lahn und „Öffentliche Zivilgesellschaftliche Anhörung“ weiterlesen