Erfolg nach Doña-Carmen-Intervention:

Familienausschuss des Deutschen Bundestags lässt
Stellungnahme von Prostitutionsgegnern vom Netz nehmen

In einem ‘Offenen Brief’ an die Vorsitzende des Familienausschusses des Deutschen Bundestags, MdB Ulrike Bahr, kritisierte Doña Carmen e.V. die Veröffentlichung der  Stellungnahme einer Mitgliedsorganisation des ‘Bundesverbands Nordisches Modell’ auf der Website des Deutschen Bundestags.

(vgl.  https://www.donacarmen.de/offener-brief-4/#more-3148)

Die umstrittene Stellungnahme einer Organisation namens “netzwerkBplus e.V.” positionierte sich auf Grundlage bizarrer, verschwörungsideologisch inspirierter Wahnvorstellungen sowie auf Grundlage ausgiebiger Darstellungen monströser sexueller Gewaltfantasien gegen Sexarbeit in der Prostitution.

Nur wenige Stunden nachdem der ‘Offene Brief’ von Doña Carmen e.V. die Verantwortlichen im Familienausschuss erreichte, wurde die dubiose Stellungnahme noch am selben Tag vom Netz genommen. Das zeigt: Widerstand lohnt sich.

In einer kurzen Mitteilung von Seiten des Familienausschusses an Doña Carmen e.V. hieß es

 „die von Ihnen in Frage gestellte Stellungnahme wurde zur weiteren Prüfung von der Internetseite genommen. Dementsprechend besteht zur Veröffentlichung des offenen Briefes aus hiesiger Sicht keine Veranlassung mehr.“

 Dona Carmen e. V. dankt den Verantwortlichen im Familienausschuss für die zeitnahe, einzig angemessene Reaktion. Wir erwarten von der Vorsitzenden des Familienausschusses, MdB Ulrike Bahr, eine Mitteilung über das Ergebnis der angekündigten “weiteren Prüfung”.

Darüber hinaus ist der “Bundesverband Nordisches Modell” aufgefordert, sich von der ominösen Organisation “netzwerkBplus e.V.” als eine ihrer Mitgliedsorganisationen zu distanzieren und ihr nicht länger die Möglichkeit einzuräumen, weiterhin mit wahnhaften, verschwörungsideologischen Vorstellungen gegen Sexarbeit in der Prostitution Front zu machen. Ganz gleich welchen Standpunkt man vertritt: Die Debatte um Sexarbeit in der Prostitution sollte sachlich, rational und ausschließlich auf der Grundlage nachprüfbarer Fakten geführt werden.

Wir bitten um eine Spende / Please donate !
Frankfurter Sparkasse –
IBAN DE68 5005 0201 0000 4661 66
BIC: HELADEF 1822