an die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages
MdB Ulrike Bahr
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: familienausschuss@bundestag.de
Website des Deutschen Bundestages als Plattform für bizarre Verschwörungsmythen – Aufforderung zur sofortigen Löschung der Stellungnahme des netzwerkBplus e.V. und zur Einleitung polizeilicher Ermittlungen zwecks Aufklärung möglicher Straftaten
Sehr geehrte Frau Bahr
als Vorstandsmitglied von Doña Carmen e.V., Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten, Frankfurt/Main, wende ich mich heute an Sie in Ihrer Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags.
Im Zusammenhang der unter Federführung des Familienausschusses für den 23.09.2024 angesetzten Debatte über den Antrag Drs. 20/10384 der CDU/CSU-Bundestagsfraktion („Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden – Sexkauf bestrafen) haben verschiedene Vereine und Verbände „unangeforderte Stellungnahmen“ zu besagtem Antrag eingereicht, die auf der Website des Deutschen Bundestages nachzulesen sind.
Bislang waren wir im Glauben, es bestünde ein stillschweigender Konsens, dass sich die Verfasser*innen solcher Stellungnahmen einer rationalen, vernunftbasierten Argumentation verpflichtet sehen. Doch seit der am 05. September 2024 erfolgten Veröffentlichung der Stellungnahme von „netzwerkBplus e.V. auf der Website des Deutschen Bundestags sind wir uns diesbezüglich nicht mehr sicher.
(vgl. https://www.bundestag.de/resource/blob/1016712/be2cd57346bd9b0ccf5ddc3e235eadcf/20-13-124f.pdf
Die von der Bundestags-Verwaltung veröffentlichte „Stellungnahme“ von netzwerkBplus e.V. dürfte mit seiner durch und durch irrational-esoterischen Ausrichtung bei weitem das allgemein geteilte Verständnis dessen unterschreiten, was eine rationale Vorgehensweise auszeichnen sollte: eine faktenbasierte und an überprüfbaren Daten orientierte, logisch-analytische Argumentation. Diese Voraussetzung ist in der besagten Stellungnahme erkennbar nicht gegeben. Stattdessen glänzt sie durch die Verbreitung bizarrer Verschwörungsmythen, denen die Bundesregierung unseres Wissens entgegentreten will.
Wie man sich mit Blick in besagte Stellungnahme leicht überzeugen kann, geht sie davon aus, das eine im Geheimen operierende satanische Elite mit Unterstützung von Teilen der bestehenden, demokratisch gewählten Regierungen sich weltweit Menschen mittels Gehirnwäsche („mind-control“) unterwirft und sie durch organisierte rituelle Gewaltstrukturen (ORG) „sexuell versklavt“. Dazu gehören regelmäßige Vergewaltigungen, die Tötung von Babys, die Häutung der Opfer bei lebendigem Leib, das Trinken ihres Bluts sowie Kannibalismus. Täter im Kontext solcher rituellen Gewalt werden insbesondere in solchen Familien verortet, die Beziehungen zu den herrschenden gesellschaftlichen Kreisen unterhalten oder Teil von ihnen sein sollen. Dabei profitieren sie angeblich vom Rückhalt durch Geheimdienste, militärischen Einrichtungen, Politikern, den Vatikan und Teile der demokratisch gewählten Regierungen in den westlichen Ländern.
Die Nähe dieser dubiosen Grundannahmen zu den Ansichten der amerikanischen QAnon-Bewegung liegt auf der Hand.
Es ist uns unerfindlich, wie die Website des Deutschen Bundestags unter dem Deckmantel einer „Stellungnahme“ zur Sitzung des Familienausschusses am 23.09.2024 als Plattform für die Verbreitung derartiger Verschwörungsmythen und für esoterischen Unsinn zur Verfügung gestellt werden kann. Dafür gibt es nicht die geringste Rechtfertigung.
Mit keiner Silbe befasst sich der Beitrag von netzwerkBplus e.V. mit dem zur Diskussion stehenden Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ebenso wenig befasst er sich mit der Frage des Für und Wider der legalen Prostitution in Deutschland. Stattdessen liefert der Beitrag haarsträubende „Belege“ einer angeblich „sexuellen Versklavung“ von 50 davon betroffenen Personen.
Es ist uns völlig unverständlich, wie die unkommentierte 1:1-Übernahme derart abstruser, auf bizarren Verschwörungsmythen basierender Ausführungen mithilfe der Website des Deutschen Bundestags in den Rang einer ernstzunehmenden „Stellungnahme“ erhoben und obendrein auch noch an sämtliche Abgeordneten des Deutschen Bundestags weitergeleitet werden konnte. Ein solches Vorgehen darf nicht unwidersprochen bleiben.
Weder mir noch dem Verein Doña Carmen e.V. steht es zu, über die im Beitrag von netzwerkBplus e.V. zu Wort kommenden Personen zu urteilen. Wir sehen uns aber sehr wohl dazu in der Lage, die dort präsentierten Ausführungen als Zeugnisse von Menschen einzuordnen, deren psychische Verfassung ganz offensichtlich erheblich beeinträchtigt ist. Der geballte Irrationalismus disqualifiziert diese Ausführungen, in der öffentlichen Auseinandersetzung um Prostitution irgendeine Rolle zu spielen.
Die mit obsessiven Gewaltphantasien und wahnhaften Vorstellungen in der Stellungnahme zu Wort kommenden Menschen benötigen möglicherweise qualifizierte psychologische Unterstützung und therapeutische Begleitung. Was sie sicherlich nicht brauchen, ist eine interessiert betriebene, öffentliche Instrumentalisierung, um hierzulande die an gesetzliche Rahmenbedingungen gebundene legale Sexarbeit in der Prostitution als Ausdruck von Sklaverei, Zwang, Gewalt oder „Menschenhandel“ zu denunzieren.
Der Prostitution in Deutschland ihre Existenzberechtigung und den dort tätigen Sexarbeiter*innen den ihnen zustehenden Grundrechtsschutz abzusprechen, ist aber das eigentliche Ziel der Stellungnahme von netzwerkBplus e.V. Denn diese Vereinigung ist ausweislich der Angaben des in Berlin ansässigen „Bundesverbands Nordisches Modell e.V.“ eine seiner rund dreißig Mitgliedsorganisationen.
(Vgl. https://www.bundesverband-nordischesmodell.de/verband/mitglieder/).
Dass sich innerhalb dieses Zusammenschlusses abolitionistischer Prostitutionsgegner*innen kein Widerstand regt gegenüber den vor Irrationalität triefenden Wahnvorstellungen, die vom netzwerkBplus e. V. offenbar als valide „Argumente“ gegen Prostitution gehalten werden, spricht Bände. Und dass die Propaganda für eine Freier-Bestrafung es für nötig erachtet, sich der Unterstützung derartiger Sekten zu versichern, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Verfechter*innen des so genannten Nordischen Modells und die Qualität ihrer „Argumente“.
Das Problem jedoch, um das es an dieser Stelle geht, ist die Verantwortung, die Sie, Frau Bahr, als Vorsitzende des Familienausschusses haben. Es gibt nur zwei mögliche Haltungen hinsichtlich der Stellungnahme von netzwerkBplus e.V.:
● entweder man sieht besagte Stellungnahme im Kontext der bevorstehenden Anhörung als ernstzunehmende „Stellungnahme“ zum Antrag Dr. 20/10384 der CDU/CSU an und belässt sie weiterhin auf der Website des Deutschen Bundestags;
● oder man wertet sie als inakzeptablen Versuch, mittels Irrationalismen und Verschwörungsmythen nicht nur die Legitimation von Sexarbeit in der Prostitution, sondern darüber hinaus die Legitimation demokratisch verfasster Gesellschaftssysteme in Frage zu stellen. Dann müsste besagte Stellungnahme zweifellos umgehend von der Website des Deutschen Bundestags entfernt werden.
Letzteres wäre kein Ausdruck von cancel culture, sondern Ausdruck des gebotenen Respekts vor rationaler, tatsachenbasierter Argumentation sowie Ausdruck des Respekts gegenüber psychisch geschädigten Menschen, die nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert und missbraucht werden sollten.
Wir möchten Sie, Frau Bahr, als Vorsitzende des Familienausschusses hiermit dringlich auffordern, in Anbetracht der im Anhang dieses Offenen Briefes zusammengestellten Aussagen aus der Stellungnahme von netzwerkBplus e.V. eindeutig und unmissverständlich für letztere Position Partei zu ergreifen und Entsprechendes zu veranlassen.
Sollte allerdings – aus welchen Gründen auch immer – besagte Stellungnahme weiterhin als ernstzunehmende Stellungnahme zum Thema ‚Sexarbeit in der Prostitution‘ verharmlost und auf der Website des Deutschen Bundestags belassen werden, so möchten wir Sie, Frau Bahr, vorsorglich darauf hinweisen, dass Sie damit Gefahr laufen, mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Denn angesichts der vielen, in der von Ihnen veröffentlichten Stellungnahme zu Wort kommenden Personen, die sich darin der Tötung bzw, der Beteiligung an der Tötung anderer Menschen bezichtigen, greift § 258 StGB („Strafvereitelung“), wo es in Absatz 1 heißt:
„1) Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, dass ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft oder einer Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) unterworfen wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“)
Sollten Sie durch Beibehaltung der Veröffentlichung der Stellungnahme von netzwerkBplus e.V. dokumentieren, dass Sie die dort getätigten Einlassungen weiterhin als ernstzunehmenden Beitrag zum Thema der Anhörung des Familienausschusses am 23.09.2024 bewerten, dann sind Sie gesetzlich verpflichtet, strafrechtliche Ermittlungen gegen die in der Stellungnahme namentlich genannten Personen zu veranlassen.
Wir bitten um zeitnahe Klarstellung, wie Sie sich in dieser Frage positionieren und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
i. A.
Gerhard Walentowitz
(Vorstandsmitglied Doña Carmen e.V.)
E-Mail: donacarmen@t-online.de
ANHANG
zum ‚Offenen Brief‘ an die Vorsitzende des Familienausschusses, Frau Ulrike Bahr
TEIL 1: Opfer ‚sexueller Versklavung‘ präsentieren sich als Täter von Taten, zu denen sie mittels ‚ritueller Gewalt‘ gezwungen wurden.
(Quelle der nachfolgenden Zitate:
https://www.bundestag.de/resource/blob/1016712/be2cd57346bd9b0ccf5ddc3e235eadcf/20-13-124f.pdf)
1. Lily (39, Deutschland)
„Ich musste Babys töten. Ich musste dabei zusehen, wie andere Kinder gequält werden, aber auch wie Frauen, die schwanger waren, bei lebendigem Leib aufgeschnitten wurden und das Kind rausgeholt wurde und sie ausgeweidet wurden.“ (S. 52)
„Und, nachdem ich es dann irgendwann geschafft habe, dieses Kind geboren habe, ich weiß nicht, wie lange das ging, in dem Flashback waren die Schmerzen ungefähr so anderthalb bis zwei Stunden. Ich kann aber nicht sagen, als es wirklich passierte, wie lange es anhielt, Danach wurde das Baby genommen, wurde irgendwo auf eine Erhöhung drauf gelegt, der Kopf wurde abgeschlagen. Ich weiß nicht, was dann mit dem Baby weiter passiert ist. Ich weiß nur, dass sie – und ich weiß nicht, ob ich da selber auch von mitessen musste – aber sie haben meinen Mutterkuchen dann noch verzehrt. (S. 54)
2. Thies (34, Deutschland)
„Die Dinge die noch dazu kamen: Tötung und Kannibalismus. Es wurden Kinder getötet und der Tenor war: „Machst du es nicht, bist du dran!“ Also, dann bist du da angekettet und dann musst du da sterben. Abgespaltene Anteile von mir haben sich dazu bereit erklärt, was mich am Anfang sehr wütend gemacht hat, als ich das herausgefunden habe. Aber mein Therapeut sagte mir: „Hör mal, das haben die gemacht, um dich zu schützen!“ „Entweder du oder die anderen!“ Dann hat sich mein Verständnis dafür ein bisschen geändert. Es ging dann darum, dass diese Anteile dazu gebraucht wurden, um Kinder zu töten und auch zu essen. (S. 64)
„… was interessanterweise eine andere Dame mir später im Nachhinein erzählt hat oder auch bestätigen konnte, dass, als ich die Tötung vornehmen musste, von einem sehr süßen, goldigen, blonden Mädchen, fünf Jahre alt oder dergleichen… (S. 65)
3. Carina (63, Deutschland)
„Zum Beispiel ein junges Mädchen lag auf diesem Altar, vielleicht 12 oder 13 Jahre alt. Diesem Mädchen wurde das Herz herausgerissen und das musste dann von den Anwesenden – also die Kuttenträger und noch ein paar Kinder wie ich – gegessen werden. Bei dem Flashback war ich ungefähr 8 Jahre alt. (S. 74)
4. (Hajar, (26, Deutschland)
„Ich wurde selbst gezwungen, anderen weh zu tun als Kind. Es fanden Rituale und Tötungen statt…“ (S. 85) „Zu den schlimmsten Erfahrungen zähle ich Tötungen und Folterungen von anderen Menschen. Das hat mich am allermeisten belastet, und auch, dass ich selbst gezwungen wurde, durch Folter, durch Drohungen, Gewalteinwirkungen und durch Konditionierungen, anderen weh zu tun.“ (S. 85)
5. Nessjah (Deutschland, USA)
„Es kam vor, dass Kinder lebendig aufgeschnitten wurden und … dann das Herz entnommen wurde, das Herz gegessen wurde, Blut getrunken wurde. Solche Dinge sind passiert (S. 93)
6. Elke (55, Deutschland, Belgien)
„Ich kann mich an ein Ritual erinnern, wo mir das Kind aus dem Leib geholt wurde und vor meinen Augen zogen sie die Haut ab. Da habe ich sehr viele Jahre gebraucht, irgendwie damit leben zu können.“ (S. 99)
7. Rike Schwan (37, Deutschland, England, Niederlande, Schweden)
„Die typischste Erfahrung, die es gab, ist Vergewaltigung. Die fand im normalen familiären Rahmen statt, im rituellen Rahmen, von, wie gesagt, Ritualen, oder wenn okkulte Feste stattfanden, oder auch zum sogenannten Training, beziehungsweise, was man eigentlich als Abrichtung der Kinder bezeichnen kann, und auch sehr viel zu Zwecken der Prostitution und Missbrauchsvideos, das war auch sehr häufig.“ (S. 104)
„Ein einzelnes Erlebnis kann ich nicht so raussuchen, aber als Kategorie würde ich sagen, waren die schlimmsten, wenn es mit menschlichen Opfern zu tun hat, wenn ein Mensch getötet wurde. Das ging nicht immer schnell vonstatten. Es wurde auch mit Verstümmelung und Schändung gearbeitet. Entweder musste ich dann zugucken oder wurde später auch dazu gezwungen, es selbst zu tun.“ (S. 104) „Also quasi auf Knopfdruck, und ich tue, was gewollt ist. Und dass es selbst als Erwachsene noch so funktioniert. Wie gesagt: Prostitution, Mord, egal was. Ich war irgendwie fremdgesteuert und mein freier Wille wurde mir genommen… “ (S. 104)
8. Natalie (54, Deutschland, Niederlande, Österreich)
„Zum Beispiel eine Erinnerung mit einem rituellen Dolch, wo ich mit einem rituellen Dolch zustoßen sollte, es nicht getan habe, und meine Hand dann geführt wurde. Also christlich ist das nicht, insofern schreibe ich das der Gegenseite zu.“ (S. 109)
9. Maria (59, Deutschland, Niederlande, Rom)
„Es gab Missbrauch. Es gab Folter. Es war halt auch, dass man eben zugucken musste, wie andere Kinder gefoltert wurden.“ „Es ist schwer zu sagen, was so das Schlimmste war. Ich glaube, das Schlimmste war wirklich, zu sehen, wie andere Kinder gefoltert wurden, oder wie ich selbst auch anderen Kindern was tun musste.“ (S. 130)
10. Claudia (45, Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande)
„Meine Mutter hat mich auch an andere Männer verkauft, das wurde in einem größeren Rahmen auf Feiern praktiziert.“
11. Tanja (59, Deutschland, Schweiz)
„Ich wurde schon als kleines Mädchen als Prostituierte verkauft.“ (S. 151)„Was war Deine schlimmste Erfahrung? Meine eigenen Kinder umzubringen. Mit anderen Kindern zum Beispiel, dass ist ganz schlimm, mussten wir einen Menschen häuten.“ (S. 151)
12. Haze (44, Deutschland, USA Südafrika)
„Zuerst haben sie mich und diese drei anderen Kinder sexuell missbraucht. Und dann musste ich ein Messer nehmen. Sie wollten, dass ich ein Messer nehme und einem der Kinder wehtue. Am Ende war es mein Großvater, der meine Hände hielt und dieses Kind tötete. Und dann musste ich entscheiden, welches der beiden anderen Kinder am Leben bleiben durfte und welches nicht. Bei diesem rituellen Missbrauch war immer Blut im Spiel. Es war immer eine Verbindung zwischen Blut und Sex. Und mir wurde gesagt und beigebracht, dass die Verbindung zwischen Blut und Sex das Mächtigste ist und dass ich lernen muss, dies auf ihre Weise zu praktizieren, weil das die einzige perfekte Weise ist und ich darin perfekt sein muss, um die Auserwählte zu bleiben und um im Kult aufzusteigen.“ (S. 155) „Sie haben es getrunken oder sie haben dich gezwungen, Blut zu trinken. Und du hast immer das Gefühl, dass alles deine Schuld ist, weil du dem Kult nicht gehorchst.“ (S. 155)
13. Rachel (44, Deutschland)
„Die schlimmsten Erfahrungen waren diese rituellen Tötungen an Babys. Ich wurde dazu gezwungen, indem man mir die Hand hielt.“ (S. 160/61) „Eins mag ich noch loswerden. Ich glaube an Gott. Ich habe tiefgreifende spirituelle Erfahrungen. Lichtgestalten besuchen mich.“ (S. 161)
14. Laura (63, Deutschland)
„Es ist immer nicht so leicht auszusprechen, aber ich kann mich auch an einen Ritualmord erinnern, an ein Baby, das sechs Monate alt war [d.h. im sechsten Schwangerschaftsmonat entnommen wurde] und noch an der Nabelschnur hing, und ich dann mit Pistole am Kopf gezwungen wurde, das Baby – da will ich jetzt gar nicht näher darauf eingehen – jedenfalls zu töten.“ (S. 162)
„Zu meiner und zur Sicherheit meiner Tochter, die sich auch an dem Projekt hier beteiligt, also wir haben schon sehr früh alles aufgeschrieben, haben es hinterlegt beim Notar, beim Anwalt hinterlegt, und auch bei ganz vertrauenswürdigen Freunden mit Täternamen und den Ereignissen. So haben wir das alles schriftlich niedergelegt. Und sollte mir oder meiner Tochter irgendetwas passieren, dann würde das wirklich sofort weitergereicht werden. Dann würde das sofort offengelegt werden mit Namen usw. Was mir aber wichtig ist: Ja, ich habe einen Glauben. Also ich glaube. Ich glaube, das hat mich auch gerettet. Also ich glaube an Gott, also eher das spirituelle Christentum. So an die Wiedergeburt. Davon bin ich überzeugt, dass alle Täter in irgendeiner Form bestraft werden in irgendwelchen anderen Leben. Was gut ist an dem Ganzen: Ich habe, glaube ich, ein ganz gutes Gespür für das Böse entwickelt. (S. 164)
15. Elisabeth Schäfer (65, Deutschland)
„Was ich da erlebt habe, die haben das kleine Mädchen vergewaltigt und ich musste zugucken. Und ich habe immer nur geschrien: „Macht sie nicht tot, macht sie nicht tot!“ Ich war damals erst 11 Jahre alt…. Und dann, in der Wohnung, haben sie das Baby skalpiert. Und dann haben sie es in heißes Wasser gesetzt, in ganz heißes Wasser, die Haut war ganz verbrüht, und es ist aber immer noch nicht gestorben. (S. 174) „Was am allerschlimmsten war, dass ich das Baby ermorden musste. Das war trotz aller Folter immer noch nicht gestorben. Und sie hat die Hand geführt, und ich musste mit einem Dolch in die Scheide rammen. Die Frau, also die Nachbarin, hat mich dann in eine so türkisfarbene Wäschewanne reingestellt und abgewaschen. Mir lief das Blut an den Beinen runter…“ (S. 175)
16. Betroffene (30, Großraum Frankfurt)
„Dann erinnere ich mich an Rituale, wie auch Menschenjagden, Kinderjagden im Wald im Großraum Frankfurt, wo dann diese zugehörigen Leute zu der Loge, Kinder nachts – muss man dazu sagen: nachts – auf Jeeps gejagt haben, meines Wissens nach mit Betäubungspfeilen, nicht mit Tötungsabsicht, sondern einfach mit Jagdabsicht, nicht um sie dann zu töten, zumindest bei der Jagd noch nicht zu töten. Die Kinder sind dann weggelaufen. Ich war auch mehrfach dabei. Ich war auch als Erwachsene unwillentlich einmal mit dabei noch, ich erinnere mich daran. Genau, und die Kinder sind um ihr Leben gerannt, weil sie natürlich nicht wussten, ob sie getötet werden.“ (S. 181)
TEIL 2: Aussagen zu Beteiligten und Hintermännern von Tötungen und Folterungen.
(Quelle: https://www.bundestag.de/resource/blob/1016712/be2cd57346bd9b0ccf5ddc3e235eadcf/20-13-124f.pdf
1. Elisa E. (61, USA)
„Für mich führte dies schließlich zu militärischen Geheimdiensten, Einzelpersonen, die mit ihnen verbunden waren oder Beziehungen zu ihnen hatten, Unternehmen dieser Art und dann auch einige religiöse Organisationen.“ (S. 60)
„Ich erinnere mich an Programmierung zu einigen Aktivisten, wie vor vielen Jahren Danny Glover, über den ich nichts wusste. Und dann erfuhr ich bei der Deprogrammierung, dass er ein krasser Aktivist war in Bezug auf Venezuela und Hugo Chavez, und dass das ein echtes Problem war, zum Beispiel für die Bush-Regierung, Papa Bush, nebenbei bemerkt. Es passierten also solche Dinge, die darauf hindeuteten, dass ich eine Beziehung zu einigen hochgestellten Leuten hatte, die mich für ihre Agenda ausnutzten.“ (S. 62)
„Wir haben es hier mit einer Gruppe von Männern und Frauen auf der ganzen Welt zu tun, die zu Untertanen dunkler Mächte geworden sind, und diesen Mächten huldigen und sie anbeten, weil ihnen Dinge versprochen wurden, die übrigens eine Lüge sind, okay Leute? Niemand kommt aus dieser Sache heraus. Und selbst die Lakaien, die benutzt werden, die Männer und Frauen in den Unternehmen, Militär, Geheimdienst, Politik, Regierung, Strafverfolgung, und so weiter.“ (S 63)
2. Anneke Lucas (60, Belgien)
„Mit neun Jahren brachte mich eine sehr merkwürdige Situation in eine andere Position, sozusagen. Jemand aus dem globalen Netzwerk – bis dahin war ich ein Wegwerfkind im belgischen Netzwerk gewesen – und der Chef dieses Netzwerks – , er war damals Verteidigungsminister. Er gab mich an einen internationalen Netzwerker weiter. Das war im Rahmen des Bilderberg-Treffens von 1972. Ich war neun Jahre alt. Sie veranstalteten ein Ritual, um diesen Gast zu ehren. Das war ein satanisches Ritual. (S. 70) „Und man versprach mir eine Menge Dinge. Die Ausbildung fand in Deutschland statt, in Heidelberg, und stand unter der Aufsicht von – , der zu dieser Zeit, glaube ich, der Leiter von Pro Familia in Deutschland war.“ (S. 70)
3. Max Lowen (59, Italien u. a.)
„Der Menschenhandel fand vom Vatikan aus statt und auch nur unter den VIPs in Italien, und, soweit ich mich erinnere, auch in einigen anderen Ländern. (S. 70) „Und ich würde sagen, das andere Schlimmste war für mich zu sehen, wie Kinder im Vatikan geopfert wurden. Zuzusehen, wie sie hereingebracht und aufgeschnitten wurden, und all diesen VIP-Leuten im Raum zuzusehen. Sie machen diese Opferrituale.“ (S. 77)
4. Rachel Vaughan (49, Australien)
„Ich wurde also in eine Kultfamilie hineingeboren. Mein Vater ist Freimaurer, Satanist und Rosenkreuzer, und er war auch ein ASIO-Agent. ASIO ist in meinem Heimatland Australien das Äquivalent zum MI6 oder zur CIA, es sind also Geheimdienstmitarbeiter.“ (S. 81) „Ich weiß, dass die Behörden, die meisten Regierungen der Welt, werden von kontrollierten Leuten geleitet, die kompromittiert wurden, ob sie nun pädophil sind oder nicht sie wurden auf irgendeine Weise mit Kindern kompromittiert. Und das ist der Grund, warum sie die Positionen haben, die sie haben.“ (S. 84)
5. Sarah (USA)
„Wenn ich an die Leute denke, die dazugehören, dann sind das keine einfachen Arbeiter oder Menschen, die auf der wirtschaftlichen Skala ganz unten stehen. Es sind Menschen mit gutem Ruf. Es sind gebildete Leute, es sind Richter, Anwälte, Ärzte, Leichenbestatter, es sind Leute, die im Krankenhaus arbeiten und alle Arten von medizinischen Angelegenheiten erledigen können. Sie hatten also jemanden, der ihnen in jeder Hinsicht den Rücken freihielt. Das könnte auch ein Polizeichef sein.“ (S. 87)
6. Katy Groves (26, USA)
„Es ist einer dieser Orte, an denen man buchstäblich alles bekommen kann, was man will – für den richtigen Preis, wenn man die nötigen Verbindungen hat, um dort zu sein. Ich habe gesehen, wie wohlhabende, aristokratische weiße Frauen farbige Kinder von Speisekarten bestellt haben, um tot geliefert zu werden, gekocht auf Tellern, in einem Flügel des Ortes, den sie die Kannibalenküche nannten. Der Grund, warum ich am Leben bin und überlebt habe, ist, dass ich in eine Familie des organisierten Verbrechens hineingeboren wurde, die mit der CIA zusammenarbeitete, die diese Operation leitete.“ (S. 96)
7. Christine (74, USA)
„Das ist es, was die Dinge auf diesem Planeten so dunkel macht. Es gibt tatsächlich einen Teil unserer Regierung, der abtrünnig geworden ist, nämlich … Ich bin mir sicher, dass andere schon darüber gesprochen haben, aber Project Paperclip, wo sie all diese Nazis hergebracht und in das OSS gesteckt haben, das zur CIA wurde. Sie praktizierten Bewusstseinskontrolle. Sie sind diejenigen, die das meiste von dem tun, was heute wirklich abstoßend ist.“ (S. 115)
8. Ron Alan (70, USA)
„Aber bei der Wahl im Jahr 2000 in den Vereinigten Staaten, hatte ich das Gefühl, dass es Wahlbetrug gab in einem Ausmaß, dass ich der grundlegenden Komponente der amerikanischen Republik der Vereinigten Staaten – einer demokratischen und freien Wahl – nicht mehr traute. Und ich verließ die Vereinigten Staaten, weil ich das Gefühl hatte, dass wir in Gefahr waren. Zwei Monate, nachdem ich nach Lateinamerika umgezogen war, stürzten in New York City die Zwillingstürme, eigentlich drei Türme, ein. Mit anderen Worten: Ich hatte Recht.“ (S. 140) „Aber es passiert durch diese Sekten. Und die Alphabet-Gruppen in der Regierung der Vereinigten Staaten sind Teil dieses Kults, ebenso wie einige der großen religiösen Organisationen.“ (S. 141)
9. Svali (66, Schweiz, USA u.a.)
„Ich wurde in einem Genetiklabor von einer okkulten Gruppe in Genf in der Schweiz gezeugt.“ (S. 144) „Die Leute reden über die Schattenregierung, den tiefen Staat, die Kabale, die Elite, das WEF, und es ist offensichtlich, dass es Leute gibt, die hinter den Kulissen die Dinge steuern. Nun, es sind die okkulten Gruppen, die okkulten Gesellschaften. Im Jahr 2000 erwähnte ich in meinem Blog, dass diese okkulten Gesellschaften im Grunde genommen die Bereiche der Regierung, der Finanzen, unseres Bankensystems, des Bildungswesens, und der Medien, übernommen haben und sogar Kirchen und religiöse Organisationen infiltriert haben, und dass sie zu diesem Zeitpunkt tatsächlich das Sagen hatten, aber nicht offen nach außen. Und ich sagte, dass 2020 ein Schlüsseljahr sein wird, in dem sie anfangen werden, hervorzutreten. Und das haben sie, sie sind seit der Pandemie viel offener geworden. Ich erwähnte auch, dass im Jahr 2020 die Vorbereitungen für den kommenden Weltherrscher beginnen würden, und das haben sie auch getan mit vielen der Maßnahmen, die wir seither gesehen haben, und mit dem Streben nach einer Weltregierung. Ich glaube, dass dieser Weltführer in etwa sieben Jahren angekündigt werden wird. Ich habe ihn getroffen. Er ist jung, er ist jetzt unter 30. Er ist nicht Klaus Schwab oder die Person, die viele Leute erwähnen, sondern die Person, von der ich glaube, dass sie sich gerade in der Vorbereitung befindet und bis zum Jahr 2030 angekündigt werden wird. Aber meine Hauptbotschaft ist, dass ich glaube, dass wir, wenn wir an Gott glauben, dies bekämpfen oder zumindest verlangsamen können. Wir können das, was für die Welt geplant ist, durchstehen. Ich glaube, dass Gebete wirksam sind, und wenn wir dagegen beten, können wir die Dinge verlangsamen.“ (S. 146/47)
10. Haze (44, Deutschland, USA Südafrika)
„Die Täter waren, wie ich schon sagte, Mitglieder unserer Familie. Aber dieser Kult war natürlich viel größer. Es geschah in politischen Gebäuden, an politischen Orten, und Politiker waren involviert, wie der Präsident, besonders wenn es um Kinderpornographie ging. Ich erinnere mich, einmal stand ich mit mehreren Kindern auf diesem [—]. Und da sind Leute wie Politiker oder Schauspieler, und sie schauen dich an und wählen aus, wen sie wollen. Ich wurde sehr oft nach Großbritannien geschickt, weil die Deutschen und die Briten und das Vereinigte Königreich sehr eng zusammenarbeiten – diese Kulte arbeiten tatsächlich ziemlich eng zusammen. Ich wurde nach Irland geschickt. Ich war in Südafrika und in den Vereinigten Staaten. Ich war im Weißen Haus und der Präsident war im Weißen Haus involviert. Es ging vor allem um sexuellen Missbrauch von Kindern. Nicht nur ich, es war immer wie eine Party, und es gab mehrere Kinder, und sie wählten buchstäblich dasjenige aus, das sie nehmen würden, um es zu missbrauchen.“ (S. 155)
11. Diana (67, USA, Deutschland, England, Kanada)
„Ich erinnere mich, dass ich einige Jahre später an die Regierung der Vereinigten Staaten verkauft wurde, um Experimente zur Bewusstseinskontrolle durchzuführen, MK-Ultra, insbesondere Züchtungsexperimente und viele Arten von Folter, Drogen, Elektrofolter, Waterboarding, Gruppenvergewaltigung usw. Ich glaube, dass viele dieser Folterungen damals durchgeführt wurden, um mein Gedächtnis zu löschen und um die Dissoziation herbeizuführen, während all dies tatsächlich stattfand.“ (S. 165)
„Aber zunächst möchte ich sagen, dass viele Dinge in meiner Heimatstadt passiert sind, und das liegt daran, dass ich glaube, dass es ein Netzwerk von unterirdischen Militärbasen gibt, die DUMBs [Deep Underground Military Bases], unter Colleges und Universitäten genau hier im Bundesstaat New York. Aber aufgrund der vielen Jahre, seit denen ich mich erinnern kann, habe ich noch andere Orte. Und ich wurde für die In-vitro-Fertilisationstechnologie verwendet. Ich war das Versuchskaninchen dafür. Ich wurde für das Humangenomprojekt verwendet, für diese Art von Experimenten. Ich erinnere mich daran, dass ich an verschiedene Orte geflogen wurde. Area 51, Stanford University, der Schwarzwald in Deutschland und, wie gesagt, Westminster Abbey und das Tavistock Institute, die Tunnel darunter in London, England. Ich gebar auch Zwillinge im Skull-and-Bones-Gebäude der Yale University. Ich erinnere mich auch an mehrere unterirdische Militärbasen unter Washington, DC. Vor kurzem, vor ein paar Jahren, erinnerte ich mich auch daran, dass ich im Singer Castle auf den Thousand Islands im Bundesstaat New York verkauft wurde. Und auch, weil ich auch für die Entwicklung übersinnlicher Fähigkeiten und viele der Remote-Viewing-Experimente verwendet wurde, die anscheinend in Nassau in Florida durchgeführt wurden, und auch in Camp David, soweit ich mich erinnere. Und es gibt noch einen weiteren Ort. Die Virginia Tech University war ein weiterer Standort der unterirdischen Basen. Sie nutzten vor Jahren auch diese Keller, aber es sind sowohl Keller als auch unterirdische Basen. (S. 165) „Aber es handelt sich um ein großes Menschenhandelsgeschäft, das von der Regierung der Vereinigten Staaten und auch von anderen Ländern betrieben wird.“ (S. 166)
12. Phillippa (65, Neuseeland)
„Ich wurde in viele Länder verschleppt zu hochrangigen satanischen Mitgliedern im Vereinigten Königreich. Die Queen, ein Vizepräsident der USA, ein Diplomat der USA, ein prominenter britischer Rockstar. Zwei sehr bekannte Berühmtheiten in den USA. Premierminister im Vereinigten Königreich und Regierungsbeamte in Irland. Regierungsbeamte, Ärzte und Lehrer in Neuseeland. Ich wurde mit Industriespionage, Waffenhandel, Drogengeschäften, Wetter- und Naturkatastrophen-kontrolle, Klonfabriken und negativen spirituellen Praktiken konfrontiert und dafür benutzt.“ (S. 177) „Die Überlebenden des satanischen rituellen Missbrauchs sind der lebende Beweis, dass wir spirituell stark sind im und durch das Licht Gottes, dass wir in diesem Universum dazu bestimmt sind, an der Seite des Bösen zu leben und es zu wagen, anderer Meinung zu sein als das Böse. 50 Stimmen haben, so denke ich, durch die Gnade Gottes überlebt, um in diesem Zusammenhang Gottes Boten zu sein.“ (S. 179)
15. Jeanette Archer (56, England, Tschechien, Spanien. Niederlande)
„All das war sehr typisch für mein Leben im satanischen Kult. Diese Dinge geschahen in London, sehr viel in unserem Westminster, im Parlament, Buckingham Palace. Und dann außerhalb Londons, auf den königlichen Ländereien, Schloss Windsor, das Tavistock in London, das für die Programmierung der Bewusstseinskontrolle diente, und eine Militärbasis, zu der ich immer gebracht wurde, bevor ich zu den Aufträgen, die ich zu erledigen hatte, mitgenommen wurde. Ich wurde im Tavistock als Supersoldatin und Attentäterin ausgebildet. Ich wurde durch ganz Europa zu verschiedenen Schlössern und Landgütern verschleppt. Sie haben versucht, mich in die USA zu bringen, aber die Queen hat es nicht erlaubt, weil ich ihrer Blutlinie angehöre, also musste ich bleiben.“ (S. 184)
Offener Brief an MdB Ulrike Bahr
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