Pressemitteilung – Kürzungs-Pläne für Nachtbus am Frankfurter Straßenstrich inakzeptabel und dreist

Doña Carmen e.V. protestiert gegen die bekannt gewordenen Kürzungs-Pläne hinsichtlich der Betreuung von Prostituierten am Straßenstrich an der Theodor-Heuss-Allee in Frankfurt. Das Betreuungsangebot des Nachtbusses besteht seit mittlerweise über 20 Jahren und war zu Beginn der 90er Jahre von der HWG („Huren wehren sich gemeinsam“) erkämpft worden.

Eine Einschränkung dieses Unterstützungsangebots wäre ein Schlag gegen die betroffenen Frauen, ist politisch inakzeptabel und dreist. Klar ist: „Pressemitteilung – Kürzungs-Pläne für Nachtbus am Frankfurter Straßenstrich inakzeptabel und dreist“ weiterlesen

Frankfurter Bahnhofsviertelnacht 2012: Bordellführungen für Frauen, Table-Dance-Schnupperkurse, Sexualpraktiken in der Prostitution…

… mit einer Vielzahl von Programmpunkten beteiligt sich die Prostituierten-Beratungsstelle Doña Carmen e.V. auch dieses Jahr wieder an der „Nacht im Bahnhofsviertel“. „Frankfurter Bahnhofsviertelnacht 2012: Bordellführungen für Frauen, Table-Dance-Schnupperkurse, Sexualpraktiken in der Prostitution…“ weiterlesen

„Deutschland ohne Ausländer“ – ein Gedankenexperiment

Rechtspopulistische Bewegungen in Europa, die Sarrazin-Debatte sowie die Tatsache, dass rund 50 % der Befragten in Umfragen regelmäßig die Auffassung vertreten, wir hätten zu viele ‚Ausländer‘ in Deutschland, veranlassten die Journalisten Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme, in ihrem neuesten Buch „Deutschland ohne Ausländer“ ein „Szenario“ durchzuspielen: Was wäre, wenn „„Deutschland ohne Ausländer“ – ein Gedankenexperiment“ weiterlesen

Wer war wann und warum für eine ‚Konzessionierung von Prostitutionsstätten‘?

Doña-Carmen-Thesenpapier
vorgetragen auf dem ‚Initiativkreis Prostitution‘
 in Frankfurt/Main am 19. 06. 2012

Der Bundesratsbeschluss von 2011

Am 11. Februar 2011 stimmten die im Deutschen Bundesrat vertretenen Länder auf der 879. Sitzung dieses Gremiums mehrheitlich einer Entschließung zu, die dort am 21. Mai 2010 von Baden Württemberg – unterstützt vom Saarland – eingebracht wurde.

Zu den 69 Mitgliedern des Deutschen Bundesrats, die im Februar 2011 mehrheitlich für eine „stärkere Reglementierung der Prostitution“ stimmten, gehörten 30 Politiker/innen der CDU/CSU an, 21 der SPD, 7 der FDP, 3 den Bündnisgrünen und 3 der Linkspartei. Die verbleibenden 3 bezeichneten sich als parteilos.

Der ursprüngliche Antrag „Stärkere Reglementierung des Betriebs von Prostitutionsstätten“ (Drucksache 314/10) wurde 1:1 als Entschließung vom Bundesrat übernommen. Wer war wann für Konzessionierung