Alice Schwarzer & EMMA über Prostitution & Prostituierte:

Lügen, Märchen, Vorurteile

„Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht“ – mit diesem Slogan warb BILD vor nicht allzu langer Zeit auf öffentlichen Reklametafeln mit Alice Schwarzer. Tatsache ist aber, dass Frau Schwarzer hinsichtlich Prostitution stets zur gezielten Verbreitung von Unwahrheiten und Vorurteilen beigetragen hat.

Wer öffentlich einer Ächtung von Prostitution, einer Kriminalisierung von Prostitutionskunden und einer verschärften polizeilichen Kontrolle des Prostitutionsgewerbes das Wort redet, hat offenbar wenig Skrupel, sich dabei ebenso dubioser wie haarsträubender journalistischer Praktiken zu bedienen. Nachfolgend dokumentierte Beispiele machen deutlich, dass es sich bei Schwarzers Einlassungen zu Prostitution durchgängig um einen von Vorurteilen geleiteten, widerlichen Lumpenjournalismus handelt.     LügenMarchenVorurteile

 

10 Jahre Prostitutionsgesetz – Erklärung von Doña Carmen aus Anlass des 11. Jahrestags des Prostitutionsgesetzes

Am 19. Oktober 2001 verabschiedete der Deutsche Bundestag in Berlin das „Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“ – kurz:  Prostitutionsgesetz (ProstG). Als Organisation, die sich seit nunmehr 15 Jahren aktiv für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten einsetzt, hat Doña Carmen e.V. die Zeit vor und während des Prostitutionsgesetzes aufmerksam und kritisch begleitet.

Den 11. Jahrestag der Verabschiedung des Prostitutionsgesetzes nehmen wir zum Anlass für eine in 24 Thesen zusammengefasste Bilanz, für einen Rück- und Ausblick. 2012 – 10 Jahre Prostitutionsgesetz

‚Menschenhandel’: Ein Kartenhaus bricht zusammen von Juanita Henning

Annette Louise Herz promovierte am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht – mit tatkräftiger Unterstützung des Bundeskriminalamts. Doch zum Leidwesen der jungen Wissenschaftlerin und ihrer Auftraggeber widerlegte ihre Untersuchung zentrale Grundannahmen der auch vom BKA vertretenen Menschenhandel – Ein Kartenhaus bricht zusammen

Offener Brief – Gegen die Verschärfung des Prostitutionsgesetzes

Herrn Dr. Günter Krings MdB
– Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU- Bundestagsfraktion  –
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1

11011 Berlin

Offener Brief – Gegen die Verschärfung des Prostitutionsgesetzes

Sehr geehrter Herr Dr. Krings,

Sie haben kürzlich dem Nachrichtenmagazin  „Focus“ (38/2012) in einem Interview mitgeteilt, dass die CDU das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz verschärfen wolle und dass sich am 25 September 2012 zu diesem Zweck Unions-Fachpolitiker träfen, um entsprechende Details zu besprechen.