Offener Brief – Gegen die Verschärfung des Prostitutionsgesetzes

Herrn Dr. Günter Krings MdB
– Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU- Bundestagsfraktion  –
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1

11011 Berlin

Offener Brief – Gegen die Verschärfung des Prostitutionsgesetzes

Sehr geehrter Herr Dr. Krings,

Sie haben kürzlich dem Nachrichtenmagazin  „Focus“ (38/2012) in einem Interview mitgeteilt, dass die CDU das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz verschärfen wolle und dass sich am 25 September 2012 zu diesem Zweck Unions-Fachpolitiker träfen, um entsprechende Details zu besprechen.

„Zwangsprostitution“ als politischer Kampfbegriff

Vortrag von Juanita Rosina Henning (Doña Carmen e.V.)
im BDP-Infoladen Paderborn, 12. Januar 2012

Ich bedanke mich für die Einladung zum Thema des heutigen Abends „Wem nützt der Kampf gegen Zwangsprostitution?“

Die scheinbar nahe liegende Antwort auf diese Frage könnte lauten: Natürlich den von Zwangsprostitution betroffenen selbst. Wie aber so oft im Leben ist das Naheliegende nicht immer auch das Zutreffende.

Die Position, die ich vertrete und hier zur Diskussion stelle, möchte ich gleich in aller Deutlichkeit formulieren:

Die Rede von „Zwangsprostitution“ verbindet die herkömmliche Prostitutionsbekämpfung, wie wir sie seit Jahrhunderten kennen, mit einer Migrationsabwehr des relativ reichen Nordens gegenüber dem ärmeren Süden seit Beginn der 90er Jahre. Diese Migrationsabwehr richtet sich insbesondere gegen die Feminisierung von Migration. Insofern  Zwangsprostitiution als politischer Kampfbegriff

„Deutschland ohne Ausländer“ – ein Gedankenexperiment

Rechtspopulistische Bewegungen in Europa, die Sarrazin-Debatte sowie die Tatsache, dass rund 50 % der Befragten in Umfragen regelmäßig die Auffassung vertreten, wir hätten zu viele ‚Ausländer‘ in Deutschland, veranlassten die Journalisten Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme, in ihrem neuesten Buch „Deutschland ohne Ausländer“ ein „Szenario“ durchzuspielen: Was wäre, wenn „„Deutschland ohne Ausländer“ – ein Gedankenexperiment“ weiterlesen

Wer war wann und warum für eine ‚Konzessionierung von Prostitutionsstätten‘?

Doña-Carmen-Thesenpapier
vorgetragen auf dem ‚Initiativkreis Prostitution‘
 in Frankfurt/Main am 19. 06. 2012

Der Bundesratsbeschluss von 2011

Am 11. Februar 2011 stimmten die im Deutschen Bundesrat vertretenen Länder auf der 879. Sitzung dieses Gremiums mehrheitlich einer Entschließung zu, die dort am 21. Mai 2010 von Baden Württemberg – unterstützt vom Saarland – eingebracht wurde.

Zu den 69 Mitgliedern des Deutschen Bundesrats, die im Februar 2011 mehrheitlich für eine „stärkere Reglementierung der Prostitution“ stimmten, gehörten 30 Politiker/innen der CDU/CSU an, 21 der SPD, 7 der FDP, 3 den Bündnisgrünen und 3 der Linkspartei. Die verbleibenden 3 bezeichneten sich als parteilos.

Der ursprüngliche Antrag „Stärkere Reglementierung des Betriebs von Prostitutionsstätten“ (Drucksache 314/10) wurde 1:1 als Entschließung vom Bundesrat übernommen. Wer war wann für Konzessionierung

Offener Brief Problematischer Umgang mit alleinstehenden schwangeren Frauen

Doña Carmen e.V.
– Verein für soziale und politische
Rechte von Prostituierten –

Elbestraße 41
60329 Frankfurt/Main
Tel/Fax: 069/ 7675 2880

An die Mitglieder
des Frankfurter Netzwerks „Keine Gewalt an Frauen in der Schwangerschaft“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei übersenden wir Ihnen den von Doña Carmen e.V. an die Frankfurter Sozialdezernentin Frau Dr. Birkenfeld gesandten „Offenen Brief“ mit der Bitte, den darin vorgetragenen Sachverhalt im Arbeitskreis „Keine Gewalt an Frauen in der Schwangerschaft“ zu erörtern und dazu Stellung zu beziehen. „Offener Brief Problematischer Umgang mit alleinstehenden schwangeren Frauen“ weiterlesen